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Pro­gramm 2022

11. Mai 2022 

Mitt­woch

LIE­DA­ca­de­my

10:00 – 13:00 / 14:00 – 16:00
Meis­ter­kurs Daniel Behle / Oliver Schnyder

Öffent­li­cher Meis­ter­kurs mit Daniel Behle und Oliver Schnyder.

Musik- und Kultur­zentrum Don Bosco Basel, Paul Sacher-Saal. Tages­pass CHF 20 (nur Abendkasse)

LIED­Sa­lon

19:00
Eröff­nungs­abend 

Daniel Behle, Oliver Schnyder, Ensem­ble Federspiel, Sti­pen­dia­ten der LIEDAcademy

In einem klang­vol­len und zugleich unge­zwun­ge­nen Rah­men bie­ten wir die Möglich­keit zu einem aus­gie­bi­gen Gespräch mit unse­ren Interpret*innen. Inter­views, Talk-Run­den und viel Lied erlau­ben einen Vor­ge­schmack auf das viel­sei­ti­ge Pro­gramm. Sil­ke Gäng und Alain Claude Sulzer führen durch den Abend.

Musik- und Kul­tur­zen­trum Don Bosco Basel, Paul Sacher-Saal. CHF 30

LIED­Re­zi­tal

21:30
„Albe­do” Ensem­ble Federspiel

Die Albe­do ist das Maß für das Rück­strahl­ver­mö­gen von nicht selbst leuch­ten­den Ober­flä­chen. Je hel­ler der Kör­per ist, des­to mehr des ein­fal­len­den Lichts wird reflek­tiert.
Den The­men Licht und Refle­xi­on aber auch Dun­kel­heit und Absorp­ti­on wid­men sich Federspiel mit ihrem neu­en Pro­gramm Albe­do. Die Melo­dien bewe­gen sich zwi­schen alten Volks­lie­dern, fan­tas­ti­schen Klang­wel­ten und vir­tuo­sen Soundexperimenten.

Das klingt manch­mal still und weich, wie in sam­tig matt. Ein Stück mit wenig Licht und wenig äuße­rer Refle­xi­on, das sich am Ende der Welt gegen­über öff­net. Oder es wird aus­ge­las­sen – wie bei Schüt­zen­tän­ze. Aus dem Salz­kam­mer­gut stam­mend, sind sie ein strah­len­der Fun­ke öster­rei­chi­scher Aus­ge­las­sen­heit im 5/8-Takt.
Federspiel besticht im Pro­gramm Albe­do Albe­do mit einer Spiel­freu­de, die man von dem Sep­tett gewohnt ist, die aber kei­nes­falls als selbst­ver­ständ­lich zu sehen ist. Mühe­los bewe­gen sich die Musi­ker mit ihren Blas­in­stru­men­ten zwi­schen Dra­ma­tik und Ruhe, zwi­schen Zer­brech­lich­keit und Erstar­ken, zwi­schen Licht und Schatten.

(Text: bue­ro balanka)

Hier leben Fia­ker­lie­der, azte­ki­sche Melo­dien und roman­ti­sche Volks­lie­der neben­ein­an­der als Bei­spiel für geklun­ge­ne Inte­gra­ti­on“ (M. Kraus­gru­ber). Die sie­ben Musi­ker des Ensem­ble Federspiel sind alle Anfang 30 – machen aber seit bei­na­he 20 Jah­ren zusam­men Musik. Und wie! Aus­ge­hend von der tra­di­tio­nel­len Volks- und Haus­mu­sik ihrer Hei­mat Öster­reich ent­wi­ckeln sie über die Jah­re ihren eige­nen, über­ra­schen­den Klang und sin­gen und spie­len sich so mühelos in die Her­zen ihrer Zuhörer­schaft – von den USA, über die Elb­phil­har­mo­nie bis hin zum Kon­zert­ver­ein Wien. Und heu­te zum ers­ten Mal über­haupt auch in Basel.

Fré­dé­ric Alva­ra­do-Dupuy, Kla­ri­net­te, Gesang
Simon Zöch­bau­er, Trom­pe­te, Zither, Gesang
Phil­ip Haas, Trom­pe­te, Flü­gel­horn, Gesang
Chris­toph Mosch­ber­ger, Trom­pe­te, Flü­gel­horn, Gesang
Tho­mas Wina­lek, Posau­ne, Basstrom­pe­te, Gesang
Chris­ti­an Amstät­ter, Tenor­po­sau­ne, Bass­po­sau­ne, Gesang
Roland Eit­zin­ger, Tuba, Gesang

Musik- und Kul­tur­zen­trum Don Bosco Basel, Paul Sacher-Saal. CHF 30 / ermäs­sigt CHF 20

12. Mai 2022 

Don­ners­tag

LIE­DA­ca­de­my

10:00 – 13:00 / 14:00 – 16:00
Meis­ter­kurs Klaus Brömmelmeier 

Öffent­li­cher Meis­ter­kurs mit Klaus Brömmelmeier.

Musik- und Kultur­zentrum Don Bosco Basel, Paul Sacher-Saal. Tages­pass CHF 20 (Abend­kas­se)

LIE­Du­ca­ti­on

17:00
Fami­li­en­kon­zert Federspielchen

Wer glaubt, ein Federspiel-Kon­zert sei nur für erwach­se­nes Publi­kum, liegt falsch. In der eigens kon­zi­pier­ten Serie „Feder­spiel­chen“ neh­men die sie­ben Musi­ker Kin­der ab 4 Jah­ren als ihre voll­wer­ti­gen und liebs­ten Gäs­te auf und füh­ren sie spie­le­risch in die Welt der Musik.

Die letz­ten Vor­be­rei­tun­gen für die anste­hen­de Tour­nee müs­sen noch getrof­fen wer­den. Doch nicht ein­mal zur Gene­ral­pro­be schaf­fen es alle Musi­ker pünkt­lich zu sein. Die Tuba erreicht die tiefs­ten Töne nicht. Die Posau­nen lie­fern sich ein Auto­rennen mit ihren Instru­men­ten. Das Flü­gel­horn glaubt, es sei noch im Jazz­club, die Trom­pe­te wäre am liebs­ten eine Hof­trom­pe­te des Königs. Die Kla­ri­net­te kämpft um die Auf­merk­sam­keit vom Blech und als wäre das nicht schon genug, fehlt dem Ensem­ble auch noch das wich­tigs­te Stück. Zum Glück gibt es einen Musi­ker, der einen küh­len Kopf bewahrt und ver­sucht die bevor­ste­hen­den Kon­zer­te noch zu ret­ten. Mit Dei­ner Hil­fe schafft es das Ensem­ble hof­fent­lich noch recht­zei­tig, einen gemein­sa­men Klang zu fin­den und eine sau­be­re Ver­beu­gung fer­tig zu bekom­men. Gemein­sam wird gesun­gen, getanzt, gestampft und geschrien. Damit hat Federspiel kein Pro­blem, denn so leben­dig und viel­sei­tig wie ihr jun­ges Publi­kum ist auch ihre Musik.

Eine inter­ak­ti­ve Musik­stun­de für die gan­ze Fami­lie. Und wenn die erwach­se­nen Begleiter*innen beson­ders brav waren, dür­fen sie nach­her auch die Instru­men­te pro­bie­ren, aber das ent­schei­den in die­ser Kon­zert­se­rie ein­zig und allein die Kin­der.

Fré­dé­ric Alva­ra­do-Dupuy, Kla­ri­net­te, Gesang
Simon Zöch­bau­er, Trom­pe­te, Zither, Gesang
Phil­ip Haas, Trom­pe­te, Flü­gel­horn, Gesang
Chris­toph Mosch­ber­ger, Trom­pe­te, Flü­gel­horn, Gesang
Tho­mas Wina­lek, Posau­ne, Basstrom­pe­te, Gesang
Chris­ti­an Amstät­ter, Tenor­po­sau­ne, Bass­po­sau­ne, Gesang
Roland Eit­zin­ger, Tuba, Gesang

Musik- und Kul­tur­zen­trum Don Bosco Basel, Paul Sacher-Saal. Kin­der bis 12 Jah­re gra­tis, CHF 15 für Erwach­se­ne und Kin­der ab 13 Jahren

LIED­La­bor

18:30
„Fami­li­en­ge­heim­nis­se“
mit Sacha Batthyany, Zora del Buono und Alain Claude Sulzer (Mode­ra­ti­on)

Sacha Bat­thya­nys „Und was hat das mit mir zu tun“ (KiWi 2016) und Zora del Buo­nos „Canitz‘ Ver­lan­gen“ (mare 2008) beschrei­ben Ereig­nis­se, die an Düster­nis bei­na­he nicht zu über­bie­ten sind. Auf der einen Sei­te das Mas­sa­ker an Juden im März 1945 in Rech­nitz und auf der ande­ren Sei­te der Mas­sen­sui­zid in Dem­min, bei dem sich weni­ge Wochen später meh­re­re hun­dert Zivi­lis­ten selbst das Leben nah­men. Alain Claude Sulzer und die Autoren Sacha Batthyany und Zora del Buono nähern sich die­sen Phänome­nen von der Sei­te des Schwei­gens: Wie ist es möglich, ein sol­ches Geheim­nis still mit sich her­um­zu­tra­gen? Und wie über­mit­teln sich sol­che Ereig­nis­se und das Wis­sen dar­um unbe­merkt von Genera­ti­on zu Genera­ti­on, auch und vor allem, wenn nicht darüber gespro­chen wird?

Zora del Buono, Sacha Batthyany, Alain Claude Sulzer (Mode­ra­ti­on)

Musik- und Kul­tur­zen­trum Don Bosco Basel, Heinz Hol­li­ger Audi­to­ri­um. Ein­tritt frei

LIED­Re­zi­tal

20:30
Gehei­mes Bünd­nis ver­wand­ter Geis­ter“
Rezi­tal Daniel Behle & Oliver Schnyder 

Lie­der von Robert und Cla­ra Schu­mann, Johannes Brahms und Richard Strauss.

In einem eigens für das Fes­ti­val­mot­to kon­zi­pier­ten Pro­gramm zei­gen der inter­na­tio­nal gefei­er­te Tenor Daniel Behle und der Welt­klas­se-Pia­nist und Lied­be­glei­ter Oliver Schnyder die gan­ze Band­brei­te ihres künst­le­ri­schen Schaf­fens. Ange­lehnt an das dies­jähri­ge Mot­to beleuch­ten sie die Kon­stel­la­ti­on zwi­schen Robert und Cla­ra Schu­mann und ihrem Schützling Johannes Brahms, der sei­ne heim­li­che Lie­be zur „ver­ehr­ten Freun­din“ in unzähli­gen trau­ri­gen Lie­dern ver­ewigt hat. Im zwei­ten Teil wer­den die in der Schweiz ent­stan­de­nen „Vier letz­te Lie­der“ von Richard Strauss zu hören sein.

mit Daniel Behle (Tenor) und Oliver Schnyder (Kla­vier)

Pro­gramm
Robert Schu­mann (1810-1856): 12 Gedich­te op. 35 (1840) (Jus­ti­nus Ker­ner)
1. Lust der Sturm­nacht
2. Stirb, Lieb‘ und Freud‘
3. Wan­der­lied
4. Ers­tes Grün
5. Sehn­sucht nach der Wald­ge­gend
6. Auf das Trink­glas eines ver­stor­be­nen Freun­des
7. Wan­de­rung
8. Stil­le Lie­be
9. Fra­ge
10. Stil­le Thrä­nen
11. Wer mach­te dich so krank?
12. Alte Lau­te

Johannes Brahms (1833-1897)
aus Fünf Lie­der op. 47 (1858-68)
2. Lie­bes­glut (Georg Fried­rich Dau­mer)
3. Sonn­tag (Johann Lud­wig Uhland)

aus Acht Lie­der und Gesän­ge op. 57 (1871)
8. Unbe­weg­te laue Luft (Georg Fried­rich Dau­mer)

aus Sechs Lie­der op. 86 (1878-82)
2. Feld­ein­sam­keit (Her­mann All­mers)
5. Ver­sun­ken (Felix Schu­mann)

aus Fünf Lie­der op. 105 (1886)
1. Wie Melo­dien zieht es mir (Klaus Groth)

Cla­ra Schu­mann (1819-1896)
aus Sechs Lie­der op. 13 (1844)
2. Sie lieb­ten sich bei­de (Hein­rich Hei­ne)
***
Richard Strauss (1864-1949)
aus Sechs Lie­der op. 17 (1888)
2. Ständ­chen (Adolf Fried­rich von Schack)

aus Sechs Lie­der op. 37 (1898)
5. Herr Lenz (Ema­nu­el Frei­herr von Bod­man)
2. Ich lie­be dich (Det­lev von Lili­en­cron)

aus Fünf Lie­der op. 48 (1900)
1. Freund­li­che Visi­on (Otto Juli­us Bier­baum)

Vier letz­te Lie­der (1948)
1. Früh­ling (Her­mann Hes­se)
2. Sep­tem­ber (Her­mann Hes­se)
3. Beim Schla­fen­ge­hen (Her­mann Hes­se)
4. Im Abend­rot (Joseph von Eichendorff)

Musik- und Kul­tur­zen­trum Don Bosco Basel, Paul Sacher-Saal. CHF 60 / ermäs­sigt CHF 40 

13. Mai 2022 

Frei­tag

LIE­DA­ca­de­my

10:00 – 13:00 / 14:00 – 16:00
Meis­ter­kurs Daniel Behle / Oliver Schnyder

Öffent­li­cher Meis­ter­kurs mit Daniel Behle und Oliver Schnyder.

Musik- und Kultur­zentrum Don Bosco Basel, Paul Sacher-Saal. Tages­pass CHF 20 (Abend­kas­se)

LIED­La­bor

18:30
„Euge­nie und Cla­ra
mit Sibylle Burkart, Nicole Coulibaly und Otmar Hauser sowie Stipendiat*innen der LIEDAcademy

Wie schwie­rig ist es, aus dem Schat­ten über­mächti­ger Eltern her­aus­zu­tre­ten? Wes­halb liess Euge­nie Schu­mann erst mit 48 Jah­ren das Schu­mannsche Haus hin­ter sich? 

Am Bei­spiel von Euge­nie Schu­mann, der jüngs­ten Toch­ter der bei­den ein­fluss­rei­chen Musi­ker­persönlich­kei­ten Cla­ra und Robert Schu­mann, soll ein Bild davon ver­mit­telt wer­den, wel­che Spu­ren die her­aus­ra­gen­den Leis­tun­gen der Eltern in der Psy­che des jüngs­ten Kin­des hin­ter­lies­sen und was es bedeu­te­te, sich davon befrei­en zu wollen.

mit Sibylle Burkart, Nicole Coulibaly und Otmar Hauser
Musik: Flo­re van Meers­sche, Sopran &  Gye­ong­taek Lee, Kla­vier (Stipendiat*innen der LIEDAcademy)

Musik- und Kul­tur­zen­trum Don Bosco Basel, Foy­er. Ein­tritt frei

LIED­Re­zi­tal

20:30
„Fei­ne Ver­wandt­schaft – ein Blind Date mit Ange­hö­ri­gen, Wahl­ver­wand­ten und engen Freun­den“
Rezi­tal Ingeborg Danz & Michael Gees 

Ingeborg Danz und Michael Gees neh­men das Publi­kum mit auf eine spon­ta­ne Rei­se,  weil wir noch gar nicht wis­sen wol­len, was wir am Abend des 13. Mai 2022 auf dem Her­zen haben. Vor Mona­ten hät­ten wir uns das Hier und Heu­te gar nicht vor­stel­len kön­nen. So wie die Fra­ge sich täg­lich neu stellt, wozu wir Men­schen eigent­lich da sind und was wir hier sol­len, so vari­iert die Bot­schaft eines Lie­des mit dem rasch wech­seln­den Kon­text unse­rer beschleu­nig­ten Zeit. 

Dar­um steht das Pro­gramm erst am Abend des Kon­zer­tes fest. Und zugleich wird Raum sein für Impro­vi­sa­ti­on: als Ver­nei­gung vor der Ein­zig­ar­tig­keit des Augen­blicks.

mit Ingeborg Danz (Alt) und Michael Gees (Kla­vier)

Musik- und Kul­tur­zen­trum Don Bosco Basel, Paul Sacher-Saal. CHF 60 / ermäs­sigt CHF 40 

14. Mai 2022 

Sams­tag

LIE­DA­ca­de­my

10:00 – 13:00 / 14:00 – 16:00
Meis­ter­kurs Daniel Behle / Oliver Schnyder

Öffent­li­cher Meis­ter­kurs mit Daniel Behle und Oliver Schnyder.

Musik- und Kultur­zentrum Don Bosco Basel, Paul Sacher-Saal. Tages­pass CHF 20 (Abend­kas­se)

LIED­La­bor

20:30
Lie­der aus Syri­en
Abdel­ha­de Deb (Gesang, Oud) & Kurt Pelda (Text)

Seit zehn Jah­ren wütet in Syri­en ein ver­hee­ren­der und zer­mürben­der Bürger­krieg. Mil­lio­nen Men­schen muss­ten im eige­nen Land oder im Aus­land Zuflucht fin­den, vie­le haben mit dem Leben bezahlt. Wie lässt sich in einem solch tra­gi­schen Kon­text von den kleins­ten Ein­hei­ten berich­ten, die wohl am meis­ten dar­un­ter lei­den: den Fami­li­en? Das Kon­zert­pa­nel zum The­ma Syri­en stellt syri­sche Kunst­lie­der zum The­ma Fami­lie und jour­na­lis­ti­sche Bericht­erstat­tun­gen aus ers­ter Hand nebeneinander.

mit Abdalhade Deb (Gesang, Oud) und Kurt Pelda (Text)

Musik- und Kul­tur­zen­trum Don Bosco Basel, Paul Sacher-Saal. Ein­tritt frei

15. Mai 2022 

Sonn­tag

LIE­DA­ca­de­my

11:00
Abschluss­kon­zert des Meis­ter­kur­ses der LIE­DA­ca­de­my

Von den Meis­ter­du­os ent­wi­ckel­te Kurz­pro­gram­me zum Fes­ti­val­mot­to „Eine schreck­lich net­te Fami­lie“.

Lau­rie Hami­che, Sopran und Pierre Nico­las Colom­bat, Klavier

Flo­re van Meers­sche, Sopran und Gye­ong­taek Lee, Klavier

Bel­la Ada­mo­va, Mez­zo­so­pran und Mal­te Schä­fer, Klavier

Remy Bur­nens, Tenor und Clé­mence Hirt, Klavier

Arvid Fagerf­jäll, Bari­ton und Hika­ru Kan­ki, Klavier

Musik- und Kultur­zentrum Don Bosco Basel, Paul Sacher-Saal. CHF 20 (Abend­kas­se)

LIED­La­bor

15:00
Schei­den tut weh“ mit Dr. Helene Klaar, Prof. Dr. Johannes Kopp und Cor­ne­lia Kazis (Mode­ra­ti­on)

Ehe und Fami­lie gehören zu den ver­trau­tes­ten sozia­len Kon­struk­tio­nen, auf die das Indi­vi­du­um über­haupt zurückfal­len kann. Doch wie sieht dies heut­zu­ta­ge aus? Fin­den wir in der Ehe und der Fami­lie noch den Rückhalt, den wir uns dort erhof­fen? Sind die dies­be­zügli­chen Model­le noch zeit­ge­mäss oder ist es ange­sagt, nach alter­na­ti­ven, ange­brach­te­ren Wer­te­sys­te­men Aus­schau zu halten? 

mit Dr. Helene Klaar, Prof. Dr. Johannes Kopp und Cor­ne­lia Kazis (Mode­ra­ti­on)

Musik- und Kul­tur­zen­trum Don Bosco Basel, Heinz Hol­li­ger Audi­to­ri­um. Ein­tritt frei

LIE­DOn­De­mand

17:00
«Schreck­lich net­te Fami­li­en»
Rezi­tal Sarah Maria Sun &  Jan Phil­ip Schul­ze 
u.a. Urauf­füh­rung So sieht’s aus von Andrea Loren­zo Scar­tazzi­ni (Kom­po­si­ti­ons­auf­trag von LIEDBasel) 

 

Für das dies­jäh­ri­ge Fes­ti­val kom­po­nier­te Andrea Loren­zo Scar­tazzi­ni den Lie­der­zy­klus „So sieht´s aus“ auf Gedich­te von Nora Gom­rin­ger. Die auf zeit­ge­nös­si­sche Musik spe­zia­li­sier­ten Künst­ler Sarah Maria Sun und Jan Phil­ip Schul­ze haben mit „Kin­der­spiel“ von Bern­hard Lang eine wei­te­re Urauf­füh­rung im Pro­gramm. Aus­ser­dem stel­len sie Fami­li­en ver­schie­dens­ter Zusam­men­gehörig­keit vor: Die dys­funk­tio­na­le Fami­lie der Ophe­lia (Rihm und Strauss), die blau­blütige Fami­lie (Lut­vak) oder die glo­ba­le Fami­lie in New­mans poli­ti­schem Werk: „Poli­ti­cal sci­ence or: lets drop the big one.

mit Sarah Maria Sun (Sopran) und Jan Phil­ip Schul­ze (Kla­vier)

Pro­gramm:
Bern­hard Lang (*1957): Kin­der­spiel (2021, UA)

Mar­co di Bari (*1958): (un)heavenly lul­la­by (1997)

Geor­ge Crumb (1929-2022): aus Sun and Shadow. A Cycle of Five Poems by Feder­i­co Gar­cía Lor­ca (2009)
4. Dance of the Moon in Santiago

Andrea Loren­zo Scar­tazzi­ni (*1971): So sieht’s aus. Lie­der nach Gedich­ten von Nora Gom­rin­ger
für Sopran und Kla­vier (2020/21, UA)
Kom­po­si­ti­ons­auf­trag von LIED­Ba­sel
1. Baby
2. Daheim
3. Ver­säum­nis
4. Tra­gö­die
5. My Soul
6. Sand­män­ner
***
Geor­ges Aperghis (*1945): Le rire phy­sio­lo­gi­que op. 71 (1983)

Wolf­gang Rihm (*1952): Ophe­lia sings (2012)

Richard Strauss (1864-1949): Drei Lie­der der Ophe­lia op. 67 (1917)
1. Wie erkenn‘ ich mein Treu­lieb
2. Guten Mor­gen, ’s ist Sankt Valen­tins­tag
3. Sie tru­gen ihn auf der Bah­re bloss

Kurt Weill (1900-1950): aus Der Sil­ber­see – Ein Win­ter­mär­chen (1933)
Lied des Lotterieagenten

Ran­dy New­man (*1943): Poli­ti­cal Sci­ence or: let’s drop the big one (1972)

Ste­ven Lut­vak (*1959)
aus A Gentleman’s Gui­de To Love and Mur­der (2012)
I don’t Under­stand the Poor

Die­ses Kon­zert wird von SRF2 auf­ge­zeich­net und ausgestrahlt.

Musik- und Kul­tur­zen­trum Don Bosco Basel, Paul Sacher-Saal. CHF 40 / ermäs­sigt CHF 20

Betei­lig­te

Sacha Batthyany

Sacha Batthyany stu­dier­te Sozio­lo­gie in Zürich und Madrid. Nach sei­nem Stu­di­um war er Redak­teur bei der Neu­en Zür­cher Zei­tung und beim …

Daniel Behle

Der Sän­ger und Kom­po­nist Daniel Behle wur­de 2020 für sei­ne „MoZart“ Ein­spie­lung mit dem OPUS Klas­sik als „Sän­ger des Jah­res“ geehrt …

Klaus Brömmelmeier

Klaus Brömmelmeier spielt sich seit Anfang sei­ner Thea­ter­lauf­bahn durch die klas­si­sche und aktu­el­le Stadt­thea­ter­sze­ne und ist …

Sibylle Burkart

Sibylle Burkart, gebo­ren 1968 in Luzern, lebt in Basel. Frei­schaf­fen­de Thea­ter­päd­ago­gin und Regis­seu­rin. Aus­bil­dung an der …

Nicole Coulibaly

Gebo­ren in Ber­lin als Toch­ter eines sene­ga­le­si­schen Vaters und einer deut­schen Mut­ter stu­dier­te sie zuerst Ger­ma­nis­tik, Anglistik …

Ingeborg Danz

In Wit­ten an der Ruhr gebo­ren, stu­dier­te die Altis­tin Ingeborg Danz zunächst Schul­musik an der Nord­west­deutschen Musik­akademie Detmold …

Abdel­ha­de Deb

Abdel­ha­de Deb (*1984) wuchs in Damas­kus, Syri­en auf, wo er sich zum Musik­wissen­schaftler und Musik­pädagogen (Haupt­fach …

Zora del Buono

Zora del Buono ist eine Schwei­zer Autorin. Die Archi­tek­tin ETH arbei­te­te im Ber­lin der Wen­de­zeit als Bau­lei­te­rin, stu­dier­te spä­ter Film­ar­chi­tek­tur und …

Federspiel

Seit sei­ner Gründung 2004 ste­tig musi­ka­lisch gereift, ent­wi­ckel­te Federspiel eine trans­pa­ren­te, klang­lich viel­schich­ti­ge Ton­spra­che. Als künstlerisches …

Michael Gees

Mit drei Jah­ren ist das Kla­vier sein Lieb­lings­spiel­zeug, mit acht gewinnt er den Stein­way-Wett­be­werb und erhält ein Stipendium …

Cor­ne­lia Kazis 

Cor­ne­lia Kazis (* 1952 in Basel) ist eine Schwei­zer Jour­na­lis­tin und Päd­ago­gin. Nach dem Stu­di­um arbei­te­te Kazis acht Jah­re als Pri­mar­leh­re­rin, danach …

Helene Klaar

Helene Klaar (* 1948) ist eine öster­reichische Scheid­ungs­­anwältin. Seit 1976 ist sie als selbst­ständige Rechts­anwältin mit …

Johannes Kopp

Johannes Kopp, gebo­ren 1961 in Säckin­gen, hat an der Uni­ver­si­tät Mann­heim Sozio­lo­gie, Sozi­al­psy­cho­lo­gie und …

Kurt Pelda

1965 in Basel gebo­ren, Öko­no­mie­stu­di­um an der Uni Basel mit anschlies­sen­der Pro­mo­ti­on. Schon im Alter von 19 Jah­ren als …

Andrea Scar­tazzi­ni

Andrea Scar­tazzi­ni (*1971 in Basel) stu­dier­te Ger­ma­nis­tik und Ita­lia­nis­tik an der Uni­ver­si­tät Basel sowie Kom­po­si­ti­on bei Rudolf Kelterborn …

Oliver Schnyder

Oliver Schnyder stu­dier­te in der Schweiz bei Emmy Henz-Dié­mand und Home­ro Fran­cesch sowie in den USA bei Ruth Lare­do (New York) und …

Jan Phil­ip Schulze

Jan Phil­ip Schul­ze ver­folgt eine beson­ders viel­sei­ti­ge Kar­rie­re, die ihn als Lied­be­glei­ter, Kam­mer­mu­si­ker und Spe­zia­list für Neue Musik …

Sarah Maria Sun

Sarah Maria Sun macht eine ein­zig­ar­ti­ge Kar­rie­re als Inter­pre­tin für Zeit­ge­nös­si­sche Musik Ihr Reper­toire umfasst neben zahlreichen …