Festival

LIEDBasel ent­stand in den Köpfen von Silke Gäng und Ludovic Allenspach und fin­det seit 2019 jähr­lich im Mai statt. Es ver­bin­det die intims­te Form der Musik – das Lied – mit Ideen und Gedanken aus­ser­ge­wöhn­li­cher Menschen aus Kultur und Wissenschaft. LIEDBasel setzt auf Verbindung und Austausch. Gemeinsam mit unse­ren Gästen und unse­rem Publikum stel­len wir Fragen, pro­bie­ren aus und gehen Wagnisse ein.

Die Idee

LIEDBasel ist eine zeitgemässe und interdisziplinäre Auseinandersetzung mit der Kunstform Lied. Dabei geht es nicht nur um die Intimität von Gesang und Klavier. Und nicht nur um die Vergangenheit. Denn die Interpre*innen sind Menschen, die in der Gegenwart leben. Das Lied han­delt vom Leben in nuce. Es spie­gelt den Alltag in ver­schie­de­nen Jahrhunderten und unter­schied­lichs­ten Facetten. Es erzählt und singt vom Individuum, das sich in der Gesellschaft zu behaup­ten ver­sucht. Anders als eine Arie ist das Lied schon die gesam­te Erzählung. Sie wird in nur weni­gen Minuten ver­han­delt. Das macht das Lied so aussergewöhnlich und unverwechselbar.

Da das Lied ein Ganzes auf wenig Raum in kur­zer Zeit ist, wer­den nicht nur Liedspezialist*innen über die Themen spre­chen, um die es dar­in geht, son­dern auch Expert*innen auf ganz ande­ren Gebieten.

Das Festival besteht aus sechs Formaten. Inspirierend sol­len die­se ver­schie­de­nen Ansatzpunkte nicht nur auf die Interpre*innen wir­ken, son­dern auch auf das Publikum. Die ein­zel­nen Veranstaltungen bie­ten Austausch- und Reflexionsmöglichkeiten.

Die Zukunft. Junge Duos erhal­ten ein Stipendium. Für die Dauer des Festivals woh­nen sie bei lied­be­geis­ter­ten Basler*innen, erhal­ten Unterricht, hören zu und stel­len am Ende im Abschlusskonzert ihre eige­nen Visionen von Lied und Interpretation vor.

Die gros­sen Liederabende. Künstler*innen von Weltformat stel­len sich und ihre Arbeit vor. Inspiriert durch unser Jahresmottos ent­wi­ckeln die Musiker*innen unver­wech­sel­ba­re Programme.

Die Eröffnung. Wir spre­chen mit den Sänger*innen und Pianist*innen, die das Festival prä­gen, über Musik und das Leben. Und auch nach der Festivaleröffnung schau­en wir mit Künstler*innen und Denker*innen hin­ter die Kulissen.

Das gros­se Ganze. Wir stel­len das Motto in einen grös­se­ren Zusammenhang, hören ori­gi­nel­len Köpfen zu, deren unge­wöhn­li­che Gedanken uns neue Perspektiven erschliessen. 
Grenzenloses Lied. „Lied, was kannst du?“ Wir for­dern das Schweizer Liedschaffen her­aus und geben einen Liederzyklus in Auftrag. 

LIEDucation ver­mit­telt Musik, Leidenschaft für Musik und musi­ka­li­sches Know-how an ein jün­ge­res Publikum. Das Festival steht in Kontakt mit Schulen und setzt sich für eine nach­hal­ti­ge Vermittlung von Lied und Liedern ein.