Die Idee

LIED­Ba­sel ist eine zeitgemässe und interdisziplinäre Aus­ein­an­der­set­zung mit der Kunst­form Lied. Dabei geht es nicht nur um die Intimität von Gesang und Kla­vier. Und nicht nur um die Ver­gan­gen­heit. Denn die Inter­pre­tIn­nen sind Men­schen, die in der Gegen­wart leben. Das Lied han­delt vom Leben in nuce. Es spie­gelt den All­tag in ver­schie­de­nen Jahr­hun­der­ten und unter­schied­lichs­ten Facet­ten. Es erzählt und singt vom Indi­vi­du­um, das sich in der Gesell­schaft zu behaup­ten ver­sucht. Anders als eine Arie ist das Lied schon die gesam­te Erzählung. Sie wird in nur weni­gen Minu­ten ver­han­delt. Das macht das Lied so aussergewöhnlich und unverwechselbar.

Da das Lied ein Gan­zes auf wenig Raum in kur­zer Zeit ist, wer­den nicht nur Lied­spe­zia­lis­tIn­nen über die The­men spre­chen, um die es dar­in geht, son­dern auch Ken­ne­rIn­nen auf ganz ande­ren Gebieten.

Das Fes­ti­val besteht aus sechs For­ma­ten. Inspi­rie­rend sol­len die­se ver­schie­de­nen Ansatz­punk­te nicht nur auf die Inter­pre­tIn­nen wir­ken, son­dern auch auf das Publi­kum. Die ein­zel­nen Ver­an­stal­tun­gen bie­ten Aus­tausch- und Reflexionsmöglichkeiten.

Lied-Academy

Mit Ange­li­ka Kirch­schla­ger, Mal­colm Mar­ti­ne­au und Klaus Brömmelmeier

Die Zukunft. Jun­ge Duos erhal­ten ein Sti­pen­di­um. Für die Dau­er des Fes­ti­vals woh­nen sie bei lied­be­geis­ter­ten Bas­lern, erhal­ten Unter­richt, hören zu und stel­len am Ende im Abschluss­kon­zert ihre eige­nen Visio­nen von Lied und Inter­pre­ta­ti­on vor. 
LIEDRezital

Mit Ange­li­ka Kirch­schla­ger, Mal­colm Mar­ti­ne­au, Ben­ja­min Appl, James Bail­leu und Harald Krassnitzer

Die gro­ßen Lie­der­aben­de. Künst­le­rIn­nen von Welt­for­mat stel­len sich und ihre Arbeit vor. Unser Jah­res­mot­to inspi­riert die Künst­le­rIn­nen. Auf dem Hin­ter­grund des Fes­ti­val­mot­tos ent­wi­ckeln die Musi­ke­rIn­nen unver­wech­sel­ba­re Programme.

LIEDSalon

Mit Ange­li­ka Kirch­schla­ger, Mal­colm Mar­ti­ne­au und Stipendiat*innen der LIEDAcademy

Die Eröff­nung. Wir spre­chen mit den Sän­ge­rIn­nen und Pia­nis­tIn­nen, die das Fes­ti­val prä­gen, über Musik und das Leben. Und auch nach der Fes­ti­val­er­öff­nung schau­en wir mit Künst­le­rIn­nen und Den­ke­rIn­nen hin­ter die Kulissen. 
LIEDLabor

Mit Eva Gesi­ne Baur, Aimee Paret und Julia Tobler

Das gros­se Gan­ze. Wir stel­len das Mot­to in einen grös­se­ren Zusam­men­hang, hören ori­gi­nel­len Köp­fen zu, deren unge­wöhn­li­che Gedan­ken uns neue Per­spek­ti­ven erschliessen. 
LIEDOnDemand

Mit The Erl­kings, Ruben Dro­le, Simo­ne Kel­ler und Ste­pha­nie Haens­ler (Kom­po­si­ti­ons­auf­trag)

Gren­zen­lo­ses Lied. „Lied, was kannst du?“ Wir for­dern das Schwei­zer Lied­schaf­fen her­aus und geben einen Lie­der­zy­klus in Auftrag. 

Mit The Erlkings

LIE­Du­ca­ti­on ver­mit­telt Musik, Lei­den­schaft für Musik und musi­ka­li­sches Know-how an ein jün­ge­res Publi­kum wei­ter. Das Fes­ti­val steht in Kon­takt mit Schu­len und setzt sich für eine nach­hal­ti­ge Ver­mitt­lung von Lied und Lie­dern ein. 

Das Mot­to

Gefähr­lich leben.

n.n.