Inspiriert durch ein jährlich wechselndes Motto kuratiert LIEDBasel in engem Austausch mit den Künstler*innen ein faszinierendes und reichhaltiges Programm, das weit mehr umfasst als klassische Liederabende. Tauchen Sie ein in unsere Liedwelt, die wir jedes Jahr neu erfinden. Ob philosophische Themen oder Naturwissenschaft, ob leise berührend oder überraschend mit einem Paukenschlag – wir schrecken vor nichts zurück.
Die Duos der LIEDAcademy kuratieren ein Programm zum Motto „Alles nur geklaut“ und stellen aussergewöhnliches Repertoire neben bekannte Werke der Liedliteratur.
Sonntag, 31. Mai 2026
11.00 – 13.00 Uhr
Musik- und Kulturzentrum Don Bosco, Paul Sacher Saal
David Philip Hefti: Uraufführung eines neuen Liederzyklus
(Kompositionsauftrag von LIEDBasel)
Mahler, Zemlinsky, Schönberg u.a.: Vertonungen von Texten aus Des Knaben Wunderhorn
Samstag, 30. Mai 2026
20.00 Uhr
Musik- und Kulturzentrum Don Bosco, Paul Sacher Saal
LIEDLabor: «Kulturelle Aneignung» (AT)
Samstag, 30. Mai 2026
18.00 Uhr
Musik- und Kulturzentrum Don Bosco, Foyer
LIEDBasel vergibt Stipendien an fünf herausragende Liedduos, die am Anfang ihrer Berufslaufbahn stehen. Im Meisterkurs werden die jungen Künstler:innen von unserem Duo in Residence – Annette Dasch, Sopran und Wolfram Rieger, Klavier – unterrichtet.
Samstag, 30. Mai 2026
10.00 – 13.00 Uhr
14.00 – 16.00 Uhr
Musik- und Kulturzentrum Don Bosco, Paul Sacher Saal
CHF 20,- / Tageskasse
Werke von Ludwig van Beethoven, Johannes Brahms, Franz Schubert, Benjamin Britten u.a. für Gesang und Klaviertrio
Freitag, 29. Mai 2026
20.00 Uhr
Musik- und Kulturzentrum Don Bosco, Paul Sacher Saal
Gestohlene Karrieren – Frauen, deren Werke die Welt veränderten
Freitag, 29. Mai 2026
18.00 Uhr
Musik- und Kulturzentrum Don Bosco, Foyer
LIEDBasel vergibt Stipendien an fünf herausragende Liedduos, die am Anfang ihrer Berufslaufbahn stehen. Im Meisterkurs werden die jungen Künstler:innen von unserem Duo in Residence – Annette Dasch, Sopran und Wolfram Rieger, Klavier – unterrichtet.
Freitag, 29. Mai 2026
10.00 – 13.00 Uhr
14.00 – 16.00 Uhr
Musik- und Kulturzentrum Don Bosco, Paul Sacher Saal
CHF 20,- / Tageskasse
Programm tbc
Donnerstag, 28. Mai 2026
20.00 Uhr
Musik- und Kulturzentrum Don Bosco, Paul Sacher Saal
tba
Am zweiten Festivaltag trifft die LIEDAcademy den Schauspieler Klaus Brömmelmeier.
Donnerstag, 28. Mai 2026
10.00 – 13.00 Uhr (intern)
14.00 – 16.00 Uhr
Musik- und Kulturzentrum Don Bosco, Heinz Holliger Auditorium
CHF 20,- / Tageskasse
Eröffnungsabend mit Annette Dasch, Wolfram Rieger, der LIEDAcademy und Überraschungsgästen
Moderation: Annette Daschn und Silke Gäng
Mittwoch, 27. Mai 2026
19.00 Uhr
Musik- und Kulturzentrum Don Bosco, Paul Sacher Saal
LIEDBasel vergibt Stipendien an fünf herausragende Liedduos, die am Anfang ihrer Berufslaufbahn stehen. Im Meisterkurs werden die jungen Künstler:innen von unserem Duo in Residence – Annette Dasch, Sopran und Wolfram Rieger, Klavier – unterrichtet.
Mittwoch, 27. Mai 2026
10.00 – 13.00 Uhr
14.00 – 16.00 Uhr
Musik- und Kulturzentrum Don Bosco, Paul Sacher Saal
CHF 20,- / Tageskasse
tba
Nach dem Studium an der ZHDK arbeitete er von 1997 bis 2000 als Schauspieler am Theater Freiburg (i. Br.) …
Eleonore Büning, Jahrgang 1952, lernte Geige und Klavier. Sie studierte Musikwissenschaft sowie Literatur- und Theaterwissenschaft …
Annette Dasch zählt zu den bedeutendsten Sopranistinnen unserer Zeit. Engagements führten sie u.a. an die Mailänder Scala, die Bayreuther Festspiele,…
David Philip Hefti gehört als Komponist und Dirigent zu den herausragenden Schweizer Musikerpersönlichkeiten …
Eine Reihe herausragender Debüts haben den britischen Bariton Jonathan McGovern als „eine der schönsten Baritonstimmen der Gegenwart“…
Aimée Paret hat sich seit Ende der 1980er Jahre in verschiedenen Ländern und in den unterschiedlichsten Bereichen der klassischen Musikszene …
Die schweizerisch-ungarische Pianistin Judit Polgar hat sich als vielseitige und gefragte Liedbegleiterin sowie Korrepetitorin etabliert. Nach ihrem Klavierstudium …
Stammt aus Waldsassen (Oberpfalz/Bayern); erster Klavierunterricht bei Konrad Pfeiffer in Regensburg; Studium an der Hochschule für Musik in München …
Carolyn Sampson ist auf Konzert- und Opernbühnen gleichermaßen zu Hause und hat bemerkenswerte Erfolge in Großbritannien, ganz Europa …
Tobias Schabenberger studierte Klavier an der Musikhochschule in Stuttgart und absolvierte das Konzert- und Solistendiplom …
Alain Claude Sulzers eigentlicher Durchbruch auf der internationalen literarischen Bühne erfolgte 2004 mit dem Roman Ein perfekter Kellner …
Das Duo formierte sich im April 2022 in der Schubertklasse an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Stuttgart. Seither arbeiten sie…
Die finnische Sopranistin Emmi Kauppinen wurde in Helsinki geboren und lebt derzeit in Wien, wo sie an der Mdw in MA Lied&Oratorium bei …
Seit Oktober 2024 arbeiten der aus Leipzig stammende Tenor Gregor Reinhold und die aus Japan kommende Pianistin Honoka Komoda als festes Duo …
Der Pianist Parvis Hejazi und der Bariton Jakob Schad lernten sich 2015 bei einem Meisterkurs für hochbegabte junge Musiker kennen. Seit mehreren Jahren …
Die Mezzosopranistin Nina Schumertl (Erding) und die Pianistin Amelie Warner (Augsburg) bilden seit 2022 ein festes Lied-Duo. …
Als gebürtiger Südafrikaner studierte James Baillieu zunächst an der Universität von Kapstadt und später bei Michael Dussek, Malcolm Martineau und Kathryn Stott an der Royal Academy of Music in London, die er 2007 mit Diplom abschloß. Als Anerkennung seiner außergewöhnlichen Verdienste, verlieh im die Royal Academie of Music den “Christian Carpenter Preis”, berief ihn 2011 zum Professor für Klavierbegleitung und ernannte ihn zunächst 2007 zum “Hodgson Junior Fellow” und dann 2012 zu ihrem Ehrenmitglied.
James Baillieu, den der Daily Telegraph als “eine Klasse für sich” bezeichnete, ist Preisträger der “Wigmore Hall Song Competition”, des internationalen Wettbewerbs „Das Lied“ in Berlin, der Kathleen Ferrier und Richard Tauber Gesangs-Wettbewerbe sowie der Borletti-Buitoni Stiftung und der Geoffrey Parsons Memorial Stiftung. Er ist Absolvent des “Britten-Pears Young Artist Programme” und Lehrer an der Samling Foundation. Er hat am Europäischen Liedforum in Berlin und mit Thomas Quasthoff an der Verbier Festival Akademie gearbeitet. 2016 wurde er für den „Royal Philharmonic Society Outstanding Young Artist Award“ nominiert.
James Baillieu hat als Solist und Kammermusiker Konzerte in Europa und darüber hinaus gegeben. Zu seinen Instrumental-Partnern gehören Lawrence Power, Jack Liebeck und die Elias- und Heath Streich-Quartette. Als Liedbegleiter arbeitet er mit Sir Thomas Allen, Ian Bostridge, Kiri te Kanawa, Annette Dasch, Pumeza Matshikiza, Jamie Barton, Markus Werba, Allan Clayton, Gerard Collett, Jared Holt, Eri Nakamura, Catherine Wyn Rogers, Jacques Imbrailo, Sarah-Jane Brandon, Kishani Jayasinghe, Ailish Tynan, Mark Padmore und Benjamin Appl.
Seine Auftritte führen ihn in so renommierte Säle wie die Wigmore Hall, das Barbican Centre, die Konzerthäuser Berlin und Wien, den Wiener Musikverein, das Concertgebouw Amsterdam, die Kölner Philharmonie, die Elphilharmonie und die Laeiszhalle Hamburg und die National Concert Hall Dublin. James Baillieu war ferner Gast der Festspiele von Aldeburgh, Cheltenham, Bath, City of London, Aix-en-Provence, Verbier, St Magnus, Derry, Norfolk & Norwich sowie Brighton. Klavierabende gab er im Rahmen der internationalen Zyklen von Nottingham und Leeds. In der Royal Festival Hall spielte er ein Klavierkonzert mit dem English Chamber Orchestra. Als Solist trat er ferner mit dem Ulster Orchestra und der Wiener Kammersymphonie auf.
James Baillieu hat bereits mehrere Konzerreihen kuratiert, u. A. Für das Brighton Festival, die Wigmore Hall, für BBC Raidio 3, das Bath International Festival und die Perth Concert Hall. In der Saison 2015/16 gestaltete er eine Serie mit elf Konzerten an der Wigmore Hall unter dem Titel „Introducing James Baillieu“ mit Adam Walker, Jonathan McGovern, Ailish Tynan, Julian Pregardien, Henk Neven, Iesteyn Davies und Allan Clayton, um nur einige zu nennen. 2016 begleitete er den Bariton Benjamin Appl auf seiner Tour durch die wichtigsten Europäischen Konzerthäuser im Rahmen der Konzertreihe „Rising stars – die Stars von morgen“ der ECHO (European Concert Hall Organisation).
James Baillieu bekleidet eine Professur an der Royal Academy of Music, ist Coach beim „the Jette Parker Young Artist Programme“ am Royal Opera House, International Tutor in Piano Accompaniment am Royal Northern College of Music, Lehrer an der Samling Foundation sowie Leiter des Liedprogramme beim Atelier Lyrique der Verbier Festival Academy.
In der nahen Vergangenheit gab es eine Konzertreise mit Benjamin Appl durch die USA, Konzerte mit Lise Davidsen, Adam Walker, Tamsin Waley-Cohen, Peter Moore, Marcus Farnsworth und Catherine Wyn-Rogers, u. a. In Häusern wie dem Konzerthuset Stockholm, beim Aldeburgh Festival, Heidelberger Frühling und in der Phillips Collection New York. In der Wigmore Hall gibt es eine weitere Residency und beim Edinburgh International Festival wird James Baillieu debütieren.
Beatrix Borchard, Musikwissenschaftlerin und Musikpublizistin, Gründerin der Forschungsplattform Musik(vermittlung) und Gender(forschung) im Internet (MUGI). Studium: Musikwissenschaften, Germanistik, Philosophie und Geschichte in Bonn und Berlin, Promotion: »Clara Wieck und Robert Schumann, Bedingungen künstlerischer Arbeit in der 1. Hälfte des 19. Jahrhunderts« (1983, 2. Auflage Kassel 1992), Habilitation: »Stimme und Geige. Amalie und Joseph Joachim. Biographie und Interpretationsgeschichte« Wien 2002 (2. Auflage 2007).
Bis April 2016 Professorin für Musikwissenschaften an der HfMT Hamburg, zuvor am Musikwissenschaftlichen Institut Detmold-Paderborn sowie jahrelange Lehrtätigkeit an der Universität der Künste Berlin.
Buchveröffentlichungen: »Pauline Viardot-Garcia. Fülle des Lebens«, Köln/Weimar/Wien 2016; »Musik(vermittlung) und Genderforschung im Internet. Perspektiven einer anderen Musikgeschichtsschreibung«, Hildesheim 2016 (gemeinsam hrsg. mit R. Back und E. Treydte), »Clara Schumann. Musik als Lebensform. Neue Quellen – andere Schreibweisen«, Hildesheim 2019 sowie »Pauline Viardot – Julius Rietz. Der Briefwechsel«, Hildesheim 2021 (gemeinsam hrsg. mit M.-A. Wigbers). Vor kurzem erschienen ist: Fanny und Felix Mendelssohn – zwei Wege, Hildesheim: Olms 2025.
2018 hat sie im Rahmen des Komponistenquartiers Hamburg „Räume für Fanny und Felix Mendelssohn“ sowie 2019 die Dauerausstellung zu Clara und Robert Schumann im Schumann-Haus Leipzig unter dem Aspekt „Experiment Künstlerehe“ kuratiert. Sie konzipiert und moderiert regelmässig Konzerte.
Mehr zu Beatrix Borchard vgl. http:// b-bor.de
Amanda Becker ist Sopranistin und Jazzsängerin und lebt in Berlin. Sie studierte klassischen Gesang an der HfMDK Frankfurt, Musikhochschule Freiburg und UdK Berlin. Ihre Leidenschaft liegt vor allem in der Liedgestaltung. Sie erhielt Unterricht bei Pauliina Tukiainen, Eric Schneider und Axel Bauni.
Regelmässig singt und gestaltet sie Liederabende und hat Duos mit den Liedpianistinnen Justine Eckhaut, Hansol Cho und Anni Laukkanen. Sie war in Uraufführungen von Steffen Schleiermacher und Christina Fuchs involviert und begeistert sich generell sehr für zeitgenössische Lieder. Im Oktober letzten Jahres sang sie den Liederzyklus Poémes pour Mi von Olivier Messiaen in der Laeiszhalle Hamburg mit der Pianistin Hansol Cho. Im Frühjahr 2023 sang sie in der Uraufführung Das Gleiche Wort – ein Stück unterschiedlicher zeitgenössischer Komponisten – in der Elbphilharmonie Hamburg.
Während ihrer gesamten Laufbahn und Karriere als Sopranistin, war Amanda Becker immer auch als Jazzsängerin aktiv und tätig. Von 2016–2021 besuchte sie regelmässig Workshops der Jazzlegende Barry Harris. 2022 war Amanda Finalistin der „Riga Jazz Stage“. Zur Zeit ist sie fest in der Berliner Jazzszene involviert und singt mit verschiedenen Ensembles und Bands. Zusammen mit dem Gitarristen Gur Liraz hat sie 2019 das Duo Gur and Amanda gegründet, das 2023 sein erstes Album Ask Me Now veröffentlicht.
Zusammen mit Liedpianist*innen und Jazzmusiker*innen hat sie das Projekt „let me LIED you“ ins Leben gerufen, welches Kunstlieder und Jazzstandards verbindet und außerdem mit politischen und schwarz feministischen Gedichten arbeitet.
Justine Eckhaut studierte am CNSMD in Lyon bei Florent Boffard und David Selig sowie an der Universität der Künste in Berlin bei Björn Lehmann und Eric Schneider. Sie trat unter anderem bei den Bregenzer Festspielen, im Konzert Theater Bern, bei France Musique und im Oriental Art Center in Shanghai auf. Im Jahr 2020 gründete sie das berlied Festival, das bisher drei Serien von Liederabenden mit origineller und fachübergreifender Programmgestaltung produziert hat. Im Jahr 2019 wurde sie von Thomas Hampson eingeladen, an der Lied-Akademie des Festivals Heidelberger Frühling teilzunehmen. Sie ist Mitglied von Let me LIED you, einem interdisziplinären Projekt der Sopranistin Amanda Becker. Darüber hinaus tritt sie regelmässig mit den Sänger*innen Katrina Paula Felsberga, Philipp Mayer, Coline Dutilleul und Sara Gouzy auf. Sie ist Lehrbeauftragte der Gesangsfakultät an der Universität der Künste Berlin und Korrepetitorin des Kinderchors der Staatsoper Unter den Linden (Leitung: Vinzenz Weissenburger). Leidenschaftlich engagiert in der zeitgenössischen Musik, arbeitet sie regelmässig mit dem Kammerensemble Neue Musik Berlin zusammen. Justine Eckhaut begeistert sich für die enge Verbindung zwischen Poesie und Musik.
Annette Dasch zählt zu den bedeutendsten Sopranistinnen unserer Zeit. Engagements führten sie u.a. an die Mailänder Scala, die Bayreuther Festspiele, die Metropolitan Opera, die Wiener Staatsoper und die Salzburger Festspiele.
In der Saison 2025/26 ist sie u. a. als Marie (Wozzeck) in Graz und London sowie als Artist in Residence bei Lied Basel zu erleben. Sie arbeitet mit Orchestern wie den Berliner und Wiener Philharmonikern und Dirigenten wie Barenboim, Thielemann, Harnoncourt oder Rattle. Ihr Repertoire reicht von Mozart bis Wagner, ihre Einspielungen sind vielfach ausgezeichnet.
Nach der erfolgreichen Uraufführung von Alma mit Annette Dasch in der Titelpartie wird sie in der Wiener Volksoper als Rosalinde (Fledermaus), Wirtin (Im weißen Rössl) und als Csardasfürstin auftreten. An der Oper Graz wird die Sopranistin ihr Rollendebüt als Marie in Wozzeck geben und sich in dieser Partie auch in einer konzertanten Aufführung der Berg-Oper mit dem London Philharmonic Orchestra in London vorstellen, bevor sie von LIEDBasel als Artist in residence verpflichtet wurde. Am Teatro Arriaga wird das von ihr konzipierte Projekt Vastitas in der Regie von Calixto Bieito seine Uraufführung erleben. Mit dem Fauré-Quartett gastiert sie in Tokyo und Dresden.
Zu ihren wichtigsten Partien zählen Marschallin (New National Theater Tokyo), Katia Kabanova (Komische Oper Berlin), Jenufa (Nederlandse Opera Amsterdam), Elisabeth (Vlaamse Opera Antwerpen, Oper Frankfurt, Bayerische Staatsoper München), Elsa (Bayreuther Festspiele, Mailänder Scala, Bayerische Staatsoper München, Wiener Staatsoper, Oper Frankfurt, Gran Teatre del Liceu Barcelona, Oper Frankfurt), Eva (Budapest Festival, Metropolitan Opera New York), Fremde Fürstin (Nederlandse Opera Amsterdam), Jenny (Festival Aix-en-Provence, Oper Zürich, Deutsche Oper Berlin), Chawa (Nederlandse Oper Amsterdam, Teatro Arriaga Bilbao), Ghita (Nederlandse Opera Amsterdam), Donna Elvira (Mailänder Scala, Berliner Staatsoper, Bayerische Staatsoper München), Contessa (Royal Opera House Covent Garden London, Teatro Real Madrid, Théâtre des Champs-Elysées Paris, Metropolitan Opera New York, Oper Frankfurt), Fiordiligi (Bayerische Staatsoper München), Armida (Salzburger Festspiele), Alice (Deutsche Oper Berlin), Antonia (Opéra National de Paris), Rezia (Bayerische Staatsoper München, Theater an der Wien), Martinus Juliette (Oper Zürich), Cordelia (Opéra de Paris), Rosalinde (Wiener Staatsoper, Bayerische Staatsoper, Deutsche Oper Berlin), Lustige Witwe (Grand Théâtre de Genève), Csardasfürstin (Oper Zürich), Dubarry (Wiener Volksoper) u.a.
Im Konzert arbeitet sie mit Orchestern wie den Berliner und Wiener Philharmonikern, dem Orchestre de Paris, dem RSB Berlin, dem Mozarteum Orchester Salzburg, der Akademie für Alte Musik oder dem Wroclaw Baroque Orchestra sowie mit Dirigenten wie Daniel Barenboim, Ivor Bolton, Sir Colin Davis, Gustavo Dudamel, Adam Fischer, Daniele Gatti, Nikolaus Harnoncourt, Paavo Järvi, Marek Janowski, Fabio Luisi, Kent Nagano, Andris Nelsons, Sir Roger Norrington, Seiji Ozawa, Helmuth Rilling, Sir Simon Rattle, Esa-Pekka Salonen oder Christian Thielemann zusammen. Liederabende führen sie regelmäßig zu der Schubertiade Schwarzenberg, in den Wiener Musikverein, das Wiener Konzerthaus, zum Concertgebouw Amsterdam, in das Konzerthaus Dortmund und die Wigmore Hall London sowie die Philharmonien von Köln und Essen.
Annette Dasch studierte u.a. an der Hochschule für Musik in München. Ihre Debüt-CD Armida (SONY) wurde mit dem ECHO für die beste Operneinspielung ausgezeichnet. Aktuell liegen Mozart-Arien (SONY) sowie die Beethoven Symphonien mit den Wiener Philharmonikern unter Christian Thielemann (SONY), Wagners Lohengrin unter Marek Janowski (PentaTone) sowie der Lohengrin von den Bayreuther Festspielen 2011 (Opus Arte) vor. Zu weiteren Aufnahmen zählen Deutsche Barocklieder, Schumann’s Genoveva, Haydns Schöpfung,Re Pastore (DG) und Don Giovanni von den Salzburger Festspielen, Idomeneo aus München und Nozze di Figaro aus Paris.
Annette Dasch wurde 2014 mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet.
Das ist der kokett-selbstbewusste Name dieses besonderen Quartetts, das sich dem deutschen Lied verschrieben hat. Ins Englische übersetzt und zum Country- oder Popsong arrangiert gehen die Lieder wieder dorthin, von wo sie herkamen: in den privaten Raum, vielleicht in die ‚Kneipe‘, auf jeden Fall aber in den klassischen Konzertsaal. Dem Sog dieser Musik kann sich keiner entziehen. Das energiegeladene Quartett hat den Mut, deutsche Kunstlieder in bestes Englisch zu übertragen und damit ihre bis heute uns berührende Schönheit einem internationalen Publikum zu erschließen. Mit den neuen Liedarrangements Franz Schuberts, Robert Schumanns oder Ludwig van Beethovens haben The Erlkings ihr Publikum verblüfft und sofort begeistert. Der amerikanische Bariton Bryan Benner wagt zusammen mit drei Spitzenmusikern den Blick auf die großen Liedkompositionen Schuberts, Schumanns und Beethovens. Das Quartett mit Bryan Benner (Bariton/Gitarre), Ivan Turkalj (Violoncello), Thomas Toppler (Schlagzeug/Vibraphon) und Simon Teurezbacher (Tuba) zeigt die Vitalität und den Charme der Kompositionen dieser Musikgattung, aber auch ihre Tiefe und Bedeutungsschwere. 200 Jahre alte Lieder bringen uns zum Tanzen oder Weinen, berühren unser Herz und unseren Verstand. Egal ob in Wien oder London, ob jung oder alt, ob Klassikfan oder Popfreak: Spannung und Freude sind mit The Erlkings garantiert, German Lied vom Allerfeinsten. Als begeisterter und engagierter Vertreter der Gattung Kunstlied und damit insbesondere auch für Franz Schubert hat Bryan Benner, Sänger und Gitarrist, das Ensemble ‚The Erlkings‘ gegründet. Seine modernen englischen Übersetzungen altbekannter Liedtexte dienen als Ausgangspunkt für die außergewöhnlichen Arrangements des Ensembles. Ihr Ruf verbreitete sich schnell, inzwischen sind sie in den großen Konzerthäusern und Festivals weltweit zu Gast, u.a. traten sie in der Wigmore Hall in London, im Wiener Konzerthaus, im Konzerthaus Berlin, beim Schleswig-Holstein Musik Festival, beim Grafenegg Festival, beim Heidelberger Frühling, bei der Hugo Wolff Akademie Stuttgart und dem Podium Wittemann in Amsterdam auf. Im Mai 2022 eröffneten sie die Schubertiade in Hohenems. In der Saison 2022/2023 kehren die Musiker u.a. ans Wiener Konzerthaus zurück und haben exklusiv für die Haydnregion Niederösterreich ein neues Programm erstmals mit Vokalwerken von Joseph Haydn konzipiert.
David Philip Hefti gehört als Komponist und Dirigent zu den herausragenden Schweizer Musiker-persönlichkeiten. Sein über 100 Kompositionen zählender Werkkatalog umfasst Orchester-, Vokal- und Kammermusik. 2013 erhielt Hefti den Komponistenpreis der Ernst von Siemens Musikstiftung, 2015 den Hindemith-Preis des Schleswig-Holstein Musik Festivals und 2023 den Composer Award der International Classic Music Awards ICMA. Ausserdem gewann er die Kompositionswettbewerbe Pablo Casals in Prades, George Enescu in Bukarest und den Gustav-Mahler-Wettbewerb in Wien. Seine Orchesterwerke wurden u.a. von den Dirigenten Peter Eötvös, Cornelius Meister, Kent Nagano, Jonathan Nott, Kazuki Yamada, Giancarlo Guerrero, Andris Poga, Roberto Gonzáles-Monjas, Michael Sanderling, Mario Venzago und David Zinman aufgeführt.
In der Saison 2025/26 ist David Philip Hefti mit zahlreichen Uraufführungen und Projekten präsent. Den Auftakt macht im August sein neues Orchesterwerk Schattenlinien für vier Naturhörner und historisches Orchester – interpretiert von der Capella Augustina unter Andreas Spering bei den Brühler Schloss-konzerten. Anschliessend betreut Hefti als Mentor ein Projekt der Zürcher Hochschule der Künste mit dem Festival Murten Classics, dessen Ergebnisse vom Ensemble Tonflug uraufgeführt werden. Im Oktober dirigiert Hefti in Boston Musikerinnen und Musiker der Berliner Philharmoniker, des Boston Symphony Orchestra und des Ecce Ensembles mit Werken europäischer und amerikanischer Komponisten – darunter auch ein neues Werk aus seiner Feder. Im Dezember folgt die Aufführung seines Trompeten-Doppelkonzerts Final(ment)e mit dem Staatsorchester Stuttgart unter Cornelius Meister. Der Frühling 2026 ist von Kammermusik geprägt: In der Elbphilharmonie erklingt ein neues Duo für Violine und Violoncello mit Hellen Weiss und Gabriel Schwabe. Das Amaryllis Quartett spielt die Streichquartette Nr. 7 Ans Ende der Zeit (Basel) und Nr. 8 Gesänge der Sehnsucht (Wettingen). Die Camerata Variabile bringt ein neues Werk in Bern, Zürich, Basel und Schaffhausen zur Uraufführung. Kurz darauf folgt ein neues Werk für Streichorchester in der Tonhalle Zürich mit dem Zürcher Kammerorchester unter Willi Zimmermann. Beim Festival LiedBasel interpretieren Bariton Jonathan McGovern und Pianistin Judit Polgar einen neuen Liederzyklus nach Gedichten von Dragica Rajcic. Den Saisonabschluss bildet ein A-cappella-Werk nach Texten von Ovid mit den Zurich Chamber Singers unter Christian Erny – zu hören in Winterthur, Hamburg und Bremen. Bereits in Vorbereitung ist ein neues Orchesterwerk für das Tonhalle-Orchester Zürich unter Paavo Järvi.
Zu seinen künstlerischen Partnern zählen u.a. Juliane Banse, Mojca Erdmann, Benjamin Appl, Antje Weithaas, Baiba Skride, Patricia Kopatchinskaja, Lawrence Power, Christian Poltéra und Jan Vogler. Als Dirigent und Komponist arbeitet Hefti mit hochrangigen Klangkörpern zusammen wie dem Tonhalle-Orchester Zürich, dem Bayerischen Staatsorchester, dem Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, dem Radio-Symphonieorchester Wien, dem Orchestre symphonique de Montréal, dem Ensemble Modern und den Berliner Barock Solisten. Einladungen führten Hefti zu bedeutenden Musikfestivals von Wien Modern über Ultraschall Berlin, Lucerne Festival, Dvorak-Festival Prag bis hin zu Beijing Modern und zum Suntory-Festival in Tokio.
Die Sopranistin Véronique Gens, die aus Orléans stammt, beschloss ihr Gesangsstudium am Pariser Conservatoire mit einem Ersten Preis und begann ihre Laufbahn als Interpretin von Barockmusik; dabei arbeitete sie vor allem mit William Christie, Marc Minkowski, Philippe Herreweghe, René Jacobs und Christophe Rousset zusammen. Nach und nach erweiterte sie ihr Repertoire um zahlreiche Mozart-Partien, aber auch um Rollen wie die Marguerite in Berlioz’ La Damnation de Faust, Debussys Mélisande, die Tatjana in Tschaikowskys Eugen Onegin und Alice Ford in Verdis Falstaff. 2009 übernahm Véronique Gens mit der Eva in den Meistersingern am Gran Teatre del Liceu Barcelona ihre erste Wagner-Rolle. Auch mit dem Opernschaffen Glucks setzte sie sich intensiv auseinander, so etwa als Aulische Iphigenie am Théâtre Royal de la Monnaie in Brüssel, als Taurische Iphigenie am Theater an der Wien und als Alceste in Aix-en-Provence, an der Wiener Staatsoper und der Opéra national de Paris. Nicht zuletzt engagiert sich Véronique Gens für Raritäten aus dem französischen Repertoire; so stellte sie sich im Frühjahr 2022 mit César Francks Hulda vor. In der Saison 2022/23 ist sie als Glucks Armide an der Pariser Opéra Comique zu erleben; sie gastiert in Poulencs Les Dialogues des Carmélites an der Bayerischen Staatsoper und tritt mit Rameaus Zoroastre sowie Castor et Pollux und als Charpentiers Médée am Théâtre des Champs-Elysées auf. Véronique Gens ist eine profilierte Konzert- und Liedsängerin, die mit den Berliner Philharmonikern, dem Boston Symphony Orchestra, dem Orchestra of the Age of Enlightenment, dem Orchestre National de France und dem Orchestre de Paris konzertierte und bei den Salzburger Festspielen, beim Tanglewood Festival, in der Londoner Wigmore Hall und im New Yorker Lincoln Center zu Gast war. Für ihre über achtzig Einspielungen wurde sie vielfach ausgezeichnet, so etwa 2018 mit dem International Opera Award; seit 2006 ist sie Chevalier de l’Ordre des Arts et des Lettres, 2011 wurde sie in die französische Légion d’honneur aufgenommen.
Aimée Paret ist seit über 30 Jahren in den unterschiedlichsten Bereichen der internationalen klassischen Musikszene tätig. Seit 2010 bildet die Karriereberatung von Solist*innen und Dirigent*innen einen Schwerpunkt ihrer Arbeit. In ihrem Berliner Büro bietet sie Solist*innen, Ensembles und Dirigent*innen in allen Phasen ihrer Karriere Einzelsitzungen zu Managementfragen und Karriereentwicklung an.
Zur Zeit berät Aimée Preisträger*innen der internationalen Dirigentenwettbewerbe von Bamberg, Besançon, und Rotterdam; sie arbeitet mit der Leeds International Piano Competition sowie dem Kammermusik-Wettbewerb „Franz Schubert und die Musik der Moderne“ zusammen und koordiniert Sir András Schiffs „Building Bridges“-Initiative, die jungen Pianist*innen eine aussergewöhnliche Alternative zur Teilnahme an Wettbewerben bietet. Ihr grosses Interesse an zeitgenössischer Musik findet Ausdruck in ihrer jahrelangen engen Zusammenarbeit mit dem Komponisten Brett Dean.
Eine Reihe herausragender Debüts haben den britischen Bariton Jonathan McGovern als „eine der schönsten Baritonstimmen der Gegenwart“ (Music OMH) etabliert. Sein volltönender Klang und seine engagierte Bühnenpräsenz begeistern Publikum und Kritiker gleichermaßen.
In der Saison 25/26 gibt Jonathan mehrere Rollendebüts als Mitglied des Ensembles am Stadttheater Bern. Zu diesen Rollen gehören unter anderem Lescaut in Anna Bergmanns Neuproduktion von Manon Lescaut Vie und Peter, Besenbinder in Hänsel & Gretel. Zu den jüngsten Höhepunkten zählen Rollendebüts als Apollo in Händels Apollo e Dafne für das Royal Opera House, Eugene Onegin, Don Giovanni, Papageno und Momus für die Garsington Opera, Andrei in David Pountneys neuer Inszenierung von Krieg und Frieden und Graf Almaviva in Le nozze di Figaro für die Welsh National Opera.
Zu den internationalen Höhepunkten zählen Gabriel von Eisenstein in Die Fledermaus für das New National Theatre Tokyo, sein Debüt als Papageno in Die Zauberflöte für die Staatsoper Hamburg und Pelléas in Barrie Koskys Neuproduktion von Pelléas et Mélisande für die Komische Oper Berlin.
Nach seinem Studium in Genf und München war Georges Starobinski von 1987 bis 1990 als Korrepetitor mit Dirigierverpflichtung am Theater Basel tätig und anschliessend als Assistent an der Universität Genf (1990–2004). Von 2004 bis 2013 war er Professor an der Universität Lausanne, bevor er von 2013 bis 2022 die Leitung der Hochschule für Musik, Klassik in Basel übernahm, wo er weiterhin unterrichtet.
Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählt das Liedrepertoire, das er auch als Pianist aktiv pflegt. Für seine Gesamtpublikationen wurde ihm 2019 der Preis der „Fondation Pierre et Louisa Meylan“ verliehen.
Die schweizerisch-ungarische Pianistin Judit Polgar hat sich als vielseitige und gefragte Liedbegleiterin sowie Korrepetitorin etabliert. Nach ihrem Klavierstudium an der Musikhochschule Zürich studierte sie Liedgestaltung in Zürich und Karlsruhe bei Irwin Gage und Hartmut Höll (MAS mit Auszeichnung). Weitere Studien führten sie an die Hochschule der Künste Bern (DAS Orchesterdirigieren) sowie an der Universität Luzern (MA Kulturwissenschaften).
Für ihr Schaffen als Liedbegleiterin wurde sie mit dem Nico Kaufmann-Preis der Stadt Zürich ausgezeichnet. Neben ihrer Konzerttätigkeit auf internationalen Bühnen und Festivals wirkt sie an Musiktheater- und Musikvermittlungsprojekten (u.a. Opernhaus Zürich) mit.
Mehrere CD-Einspielungen dokumentieren ihre künstlerische Arbeit. Radio SRF Kultur lädt sie regelmässig als Expertin ein. Seit 2024 leitet sie das Liedfest Zürich. www.juditpolgar.ch
Umfangreiche Konzerttätigkeit in ganz Europa, Nord- und Südamerika sowie im Nahen und Fernen Osten. Wolfram Rieger ist langjähriger Klavierpartner von Brigitte Fassbaender, Juliane Banse, Barbara Bonney, Annette Dasch, Anja Harteros, Christiane Karg, Thomas Hampson, Olaf Bär, Peter Schreier, Thomas Quasthoff und Kammermusikpartner des Cherubini-Quartetts, des Petersen-Quartetts sowie des Vogler-Quartetts. Er ist regelmäßig zu Gast in den großen Konzertsälen und bei wichtigen internationalen Musik-Festivals. Wolfram Rieger hat an der Hochschule für Musik ”Hanns Eisler” in Berlin eine Professur für Lied inne. Darüber hinaus ist er ein gesuchter Gastlehrer und gibt regelmäßig Interpretationskurse in Europa und Japan. Mittlerweile sind unter seinen ehemaligen Schülern nicht nur viele erfolgreiche Liedpianisten, sondern auch einige ihrerseits erfolgreiche Professoren. Seine zahlreichen CD-Aufnahmen bei verschiedenen Labels erhielten vielfach Preise der Schallplattenkritik. Besonders ehrenvolle Auszeichnungen erhielt er mit der Ehrenmedaille der Franz-Schubert-Gesellschaft von Barcelona sowie der Hugo-Wolf-Medaille der Internationalen Hugo-Wolf-Akademie Stuttgart.
Alain Claude Sulzers eigentlicher Durchbruch auf der internationalen literarischen Bühne erfolgte 2004 mit dem Roman «Ein perfekter Kellner», der, wie auch «Annas Maske» (2001) und «Privatstunden» (2007) im Zürcher Verlag «Edition Epoca» erschien und in zahlreiche Sprachen übersetzt wurde. 2008 wurde er dafür in Paris mit dem renommierten Prix Médicis étranger ausgezeichnet. Im selben Jahr erschien sein Roman «Zur falschen Zeit» im neu gegründeten Berliner Verlag Galiani, in dem auch die Romane «Aus den Fugen» (2012) und «Postskriptum» (2015) erschienen. Letzte Veröffentlichungen: «Die Jugend ist ein fremdes Land» (2017), die Romane «Unhaltbare Zustände» (2019) und «Doppelleben» (2022).
Von 2008 bis 2011 war Alain Claude Sulzer Juror bei den «Tagen der deutschsprachigen Literatur» (Ingeborg-Bachmann-Preis) in Klagenfurt. Er schreibt regelmäßig essayistische Beiträge für die Neue Zürcher Zeitung und ist Mitbegründer des Festivals LiedBasel und literarischer Berater des Projekts Haydn2032. 2022 war er für den Raabe-Preis nominiert.
Alain Claude Sulzer lebt in Basel, Vieux Ferrette und Berlin.
Carolyn Sampson ist auf Konzert- und Opernbühnen gleichermaßen zu Hause und hat bemerkenswerte Erfolge in Großbritannien, ganz Europa und dem Rest der Welt erzielt.
Das Jahr 2024/25 war für Carolyn ein unglaublicher Erfolg, denn sie feierte ihr Aufnahmevermächtnis mit der Veröffentlichung ihres 100. Albums als Solokünstlerin. Im Jahr 2024 wurde sie in den Neujahrs-Ehrungen des Königs zum Officer of the Order of the British Empire (OBE) ernannt, zum Ehrenmitglied der Royal Academy of Music gewählt und mit dem Gramophone Artist of the Year Award ausgezeichnet.
Als vollendete Rezitalistin tritt Carolyn Sampson regelmäßig in der Wigmore Hall auf und hat Rezitale beim Oxford International Song Festival, Leeds Lieder, Saintes und Aldeburgh Festivals sowie im Amsterdamer Concertgebouw, in Barcelona, Freiburg, der Oper Frankfurt, dem Pierre Boulez Saal Berlin, dem Wiener Konzerthaus, der Carnegie Hall und auf Tourneen in Japan gegeben.
In dieser Saison stehen Mahler 2 mit dem Antwerp Symphony Orchestra unter Osmo Vänskä, Berlioz Hermine mit der Kammerakademie Potsdam und Mendelssohn Elijah mit der Deutschen Symphonie Berlin, dem Orchestre Philharmonique de Radio France und dem Halle Orchestra auf dem Programm.
Vor einem Jahr lernten sich Aiko Bormann (Sopran) und Wan-Yen Li (Klavier) über die Musik kennen: Im Oktober 2023 wurden sie gemeinsam Stipendiat*innen bei der Liedakademie des Heidelberger Frühling.
In den Jahren 2023 und 2024 nahmen sie an mehreren öffentlichen Meisterklassen bei Thomas Hampson und Susan Manoff teil. Es folgten Konzerte im Boulez-Saal Berlin, in der Aula der Alten Universität Heidelberg und ein Liederabend „An die untergehende Sonne“ in der Antoniterkirche Köln.
Ausserdem nahmen sie am 14. Internationalen Liedwettbewerb Stuttgart und am Internationalen Studenten-Lied-Duo-Wettbewerb in Groningen teil. Meisterkurse besuchten sie bei Ruth Ziesak und Ulrich Eisenlohr.
Da Aiko Bormann deutsch-japanischer Abstammung ist und Wan-Yen Li vor sechs Jahren zum Studium aus Taiwan nach Deutschland kam, planen sie für die nächsten Jahre Konzerte in Japan und Taiwan, um das Lied in Asien präsenter zu machen.
Das Duo formierte sich im April 2022 in der Schubertklasse an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Stuttgart. Seither arbeiten sie unter der Leitung von Marion Eckstein und Thomas Seyboldt.
Bisher traten sie bei zahlreichen Konzerten in und um Stuttgart auf, darunter Hochschulkonzerte, interne Veranstaltungen sowie Kirchenkonzerte.
Im Sommer 2024 nahmen sie an der Sommermeisterkurs am Palazzo Ricci in Montepulciano, Italien, teil und arbeiteten eine Woche lang intensiv mit Ulrich Sonntag und Thomas Seyboldt. Der Unterricht umfasste nicht nur musikalische Aspekte, sondern auch Fragen der Interpretation, Bühnenpräsenz und Präsentation und mündete in einem Abschlusskonzert.
Das Duo erweitert kontinuierlich sein Repertoire und vertieft seine gemeinsame musikalische Arbeit.
Der ukrainische Bassbariton Mykola Piddubnyk und der koreanische Pianist Seunghwan Ji lernten sich an der Hochschule „Carl Maria von Weber“ Dresden kennen, wo sie derzeit Liedgestaltung und Operngesang bei Olaf Bär und Ulrike Siedel studieren. Zahlreiche Meisterkurse bei Daniel Heide, Nicola Hillebrand und Hartmut Höll runden ihre Ausbildung ab. Mykola war Finalist im Lortzing Wettbewerb 2022 und Halbfinalist beim Wettbewerb „Neue Stimmen“ in Gütersloh 2024. Zudem wurden sie für den Internationalen Beethoven-Meisterkurs von Christoph Prégardien in Bonn 2024 ausgewählt.
Die finnische Sopranistin Emmi Kauppinen wurde in Helsinki geboren und lebt derzeit in Wien, wo sie an der Mdw in MA Lied&Oratorium bei KS Prof.in Angelika Kirchschlager und KS Prof.in Edith Lienbacher studiert. Ihr Bachelorstudium absolvierte sie an der Königlichen Musikhochschule Stockholm, wo sie im Verlauf ihres Studiums als Tigrane in Händels Radamisto und Venus in John Blows Venus & Adonis sowie als Sopransolistin in Bachs Matthäuspassion zu hören war. 2023 sang sie Gretel in Humperdincks Hänsel und Gretel im Schlosstheater Schönbrunn und 2024 im Stadttheater Berndorf, und im Sommer 2024 gab sie ihr Schwedendebut in der Weltpremiere von Anna Einarssons Oper Fotografen im Alten Theater Vadstena.
Jelena Pesic hat einen Bachelor- und Masterabschluss in Klavier am Königlichen Konservatorium von Brüssel erworben, sowie einen Postgraduiertendiplom in Klavierbegleitung in der Klasse von Prof. Inge Spinette, das sie mit Auszeichnung absolvierte. Seit 2023 lebt sie in Wien und widmet sich hauptsächlich der Kunst des Gesangs und der Gesangsbegleitung. Sie war Teilnehmerin der Udo Reinemann Meisterkurse 2022 und des Franz Schubert Instituts 2025, wo sie mit Helmut Deutsch, Elly Ameling, Julius Drake, Roger Vignoles und anderen bedeutenden Namen zusammenarbeitete. Derzeit absolviert sie ihr zweites Masterstudium and der Mdw in der Klasse von Prof. Markus Hadulla. Neben ihren Hauptinteressen im Bereich Klavier und Klavierbegleitung spielt sie Cembalo, Orgel und Keyboard.
Itamar Hildesheim (Tenor) und Kimbal Bottke (Klavier) trafen sich erstmals im Oktober 2023 bei einem Seminar über Johannes Brahms und Robert und Clara Schumann am Mozarteum in Salzburg. Ihre gemeinsame Leidenschaft für die Interpretation und Analyse von Kunstliedern, insbesondere im Kontext der Romantik, brachte sie schnell zusammen.
In ihren Gesprächen geht es oft um die Nuancen der Aufführungspraxis, den historischen Kontext und die emotionale Tiefe der Lieder, insbesondere darum, wie die musikalische Interpretation die Bedeutung des Textes hervorhebt.
Sie sind ausserdem daran interessiert, innovative Wege zu finden, um klassische Werke für ein gegenwärtiges Publikum zugänglicher zu machen und diskutieren verschiedene Strategien zur Überbrückung der Kluft zwischen der historischen Bedeutung dieser Werke und den Erfahrungen der heutigen Hörer:innen.
Seit Oktober 2024 arbeiten der aus Leipzig stammende Tenor Gregor Reinhold und die aus Japan kommende Pianistin Honoka Komoda als festes Liedduo in der Klasse von Professor Justus Zeyen an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (MDW) zusammen.
Die zahlreichen Konzerte im Rahmen der Universität ließen Ihnen Raum, eine gemeinsame Sprache in der Musik zu finden und als Ensemble zusammenwachsen.
Am 25. Mai 2025 traten sie erstmalig im Rahmen der Veranstaltung „Die Schubertiade – Junge Schubert-Stimmen“ im Schubert-Schloss Atzenbrugg auf und wurden in diesem Zusammenhang mit einem gemeinsamen Stipendium der AMICITIA ausgezeichnet.
Der Schwerpunkt ihres Repertoires liegt auf dem deutschen Kunstlied; in ihrer gemeinsamen Arbeit widmen sie sich der Aufgabe, die künstlerische Tiefe aus der Verbindung von Lyrik und Musik zu erschließen und weiterzuentwickeln, hin zu einer ehrlichen Natürlichkeit.
Die Sopranistin Chiara May Jarrell und die Pianistin Nina De Felice, beide aus Genf stammend, verbindet seit ihrer Jugend eine tiefe Leidenschaft für Musik.
Im Jahr 2021 gründeten sie ein festes Liedduo, das sich auf innovative Liederabende spezialisiert und besonderes Interesse am zeitgenössischen Repertoire zeigt. Gemeinsame künstlerische Visionen führten sie auf Bühnen wie das Festival „Contrepoints Croisés“ in Frankreich oder im Château de Coppet in der Schweiz.
Kürzlich nahmen sie an der „Lied The Way Academy“ in Florenz teil, wo sie unter der Leitung von Anne Le Bozec und Pauliina Tukiainen ihr Repertoire erweiterten und ihre künstlerische Ausdruckskraft vertieften.
Seit 2024 sind sie Teil des Programms „Concert du Cœur“, das ihnen ermöglicht, ihre Musik einem noch breiteren Publikum zugänglich zu machen.
Der Pianist Parvis Hejazi und der Bariton Jakob Schad lernten sich 2015 bei einem Meisterkurs für hochbegabte junge Musiker kennen. Seit mehreren Jahren treten sie gemeinsam mit vielfältigen Programmen in Städten wie London, München, Bremen und Mainz auf.
Parvis Hejazi studierte am Royal College of Music London bei Norma Fisher, gewann zahlreiche internationale Preise als Pianist und Komponist und konzertierte in dreißig Ländern auf drei Kontinenten. Unterricht bei Größen wie Igor Levit, Lars Vogt und Anatol Ugorski prägte seinen künstlerischen Weg. Seit 2017 ist er eines der jüngsten Mitglieder der Deutschen Gesellschaft für Philosophie und widmet sich in seiner Promotion der Musik Olivier Messiaens.
Jakob Schad, in Landshut geboren, studierte Gesang in München bei Lars Woldt, Christiane Iven und in der Liedklasse von Christian Gerhaher. Weitere Impulse erhielt er unter anderem von Werner Güra, Malcolm Martineau und Gerold Huber. Als Mitglied der renommierten Liedakademie Heidelberg vertiefte er seine Hingabe zum Genre Lied unter der Leitung von Thomas Hampson. Seit 2019 gastiert er auch in der Oper regelmäßig im In- und Ausland und sang über 100 Vorstellungen mit der Kammeroper München, zuletzt als Figaro.
Sophie Negoïta (Sopran) und Jansen Ryser (Klavier) gründeten ihr Duo nach ihrer ersten Begegnung während der Gehörbildungskursen am Konservatorium Lausanne. Zehn Jahre später treten sie regelmäßig in der Schweiz auf und überzeugen mit ihrem vielseitigen Repertoire, das von Klassikern wie Mozart, Haydn und Beethoven bis hin zu zeitgenössischen Komponisten wie Webern, Crumb und Saariaho reicht. Sie vertieften ihr Können in Meisterkursen, unter anderem bei Simon Lepper (Royal College of Music) und absolvierten ein Postgraduierten-Studium für Liedduo am Mozarteum Salzburg in der Klasse von Stephan Genz.
Zu den Höhepunkten ihrer bisherigen Auftritte zählen Konzerte im Grand Théâtre de Genève, im Salle Paderewski in Lausanne mit Wolf’s „Italienisches Liederbuch“ zusammen mit Yannick Débus und Dominic Chamot, sowie beim Weekend Musical in Pully mit Werken von Strauss, Mozart und Poulenc.
Im Februar 2025 wird das Duo in der Serie „Neue Talente“ in der Saison der renommierten Salle de Musique de la Chaux-de-Fonds eingeladen.
Die Mezzosopranistin Nina Schumertl (Erding) und die Pianistin Amelie Warner (Augsburg) bilden seit 2022 ein festes Lied-Duo. Kennengelernt haben sie sich während ihres Studiums an der Hochschule für Musik Würzburg in der Liedklasse von Gerold Huber und Alexander Fleischer. Amelie setzt ihr Masterstudium in Graz bei Joseph Breinl und Hedayet Djeddikar fort, zuvor studierte sie bei Julius Drake. Nina schließt an ihr Studium u.a. bei Christianne Stotijn und Daniela Sindram ein Meisterklassenstudium bei Carola Guber in Leipzig an.
Das Duo besuchte zahlreiche Meisterkurse, unter anderem die Udo-Reinemann-International-Masterclass in Brüssel, wo es für einen Liederabend beim Festival Les Heures Romantiques entre Loir et Loire ausgewählt wurde.
Beim International Student LiedDuo Competition 2024 in Groningen erhielten sie den 3. Preis sowie einen Sonderpreis für performative Darbietung. Sie waren Finalistinnen des Robert-Schumann-Wettbewerbs 2024 in Zwickau, gewannen den 3. Preis der Seghizzi Competition 2025 in Gorizia und wurden bei der International Vocal Competition 2025 Theatre in Song in S’Hertogenbosch für die beste Programmgestaltung ausgezeichnet.
2025 nahmen sie am Workshop von Lied the Way e.V. in Florenz teil und sind kommende Stipendiatinnen der Lied Academy Basel. Ihr Repertoire reicht von Klassik und Romantik bis zu zeitgenössischer Musik mit Fokus auf Komponistinnen, Improvisation und Performancekunst.
Absolvent der Nationalen Musikakademie der Ukraine (als Chorleiter / Kiew, Ukraine – 2013) und der Schola Cantorum Basiliensis (als Sänger/Basel, Schweiz – 2018). Solist in der Liatoshynskyi Capella des Nationalen Hauses der Musik (Kiew). Außerdem arbeitet er als Solist mit „Offene Oper der Ukraine“, dem Nationalen Symphonieorchester der Ukraine, dem Nationalen Solistenensemble „Kyiv Camerata“, dem Nationalen Präsidentenorchester der Ukraine und der Nationalen Philharmonie Lviv zusammen. Als Mitglied der Ensembles „Profeti della Quinta“, „Sollazzo Ensemble“, „La Cetra“, „La Morra“, „Musica Fiorita“ (Schweiz), „Gilles Binchois“ (Frankreich) und „Ansambl Responsorium“ (Kroatien) trat er in mehr als 30 Ländern auf, darunter in den USA, Kanada, China, Südafrika, Israel und in den Ländern der Europäischen Union.
Sarah Maria Sun macht eine einzigartige Karriere als Interpretin für Zeitgenössische Musik Ihr Repertoire umfasst neben zahlreichen Liedern über neunhundert Kompositionen des 20. und 21. Jahrhunderts, davon mehr als dreihundert Uraufführungen. In der Saison 2019/20 ist Sarah Maria Sun mit Schönbergs Pierrot Lunaire und Weills Sieben Todsünden beim Beethovenfest Bonn zu erleben und singt die Eliza Doolittle in My Fair Lady an der Elbphilharmonie Hamburg. Weiterhin steht u.a. eine Uraufführung von Iris ter Shiphorst mit dem Ensemble Modern und Enno Poppe an. Bei den Salzburger Festspielen singt sie die „Compagna“ in Luigi Nono‘s „Intolleranza“ unter der Leitung von Ingo Metzmacher mit den Wiener Philharmonikern. Sarah Maria Sun konzertierte mit Dirigenten wie Sir Simon Rattle, Kent Nagano, Alan Gilbert, Thomas Hengelbrock, Susanna Mälkki, Peter Rundel und Heinz Holliger.
Im Herbst 2019 und Frühjahr 2020 erscheinen die beiden CD Einspielungen „Harawi“ mit Liedern von Olivier Messiaen und „Killer Instincts“ mit Werken von Tom Waits, Kurt Weill, Leonard Bernstein und Randy Newman. Sie gibt regelmäßig Meisterkurse für Vokalmusik des 20. und 21. Jahrhunderts. Seit 2019 unterrichtet sie als Lehrbeauftragte an der Musikhochschule.
Sacha Batthyany studierte Soziologie in Zürich und Madrid. Nach seinem Studium war er Redakteur bei der Neuen Zürcher Zeitung und beim Tages-Anzeiger. Daneben unterrichtete er an der Schweizer Journalistenschule in Luzern. Seit 2015 schreibt Sacha Batthyany in Washington als Korrespondent für die Süddeutsche Zeitung, Das Magazin und den Tages-Anzeiger. 2016 erschien sein erster Roman «Und was hat das mit mir zu tun?». Er wurde für den Schweizer Buchpreis nominiert.
Der Sänger und Komponist Daniel Behle wurde 2020 für seine „MoZart“ Einspielung mit dem OPUS Klassik als „Sänger des Jahres“ geehrt. Er ist in Konzert, Lied und Oper gleichermaßen erfolgreich und gab Anfang 2020 sein hochgelobtes Debüt als Lohengrin. Sein Repertoire reicht von barocken Meisterwerken, klassischem und romantischem Repertoire bis hin zu Kompositionen des 20. und 21. Jahrhunderts.
Seine Saison 2021/22 hält etliche Höhepunkte wie Auftritte in der Elbphilharmonie, Brittens „War Requiem“ und sein Liederabend Debüt im Musikverein Wien bereit. Opernengagements führen ihn an das Royal Opera House Covent Garden („Die Zauberflöte“), die Bayerische Staatsoper („Giuditta“ und „Die schweigsame Frau“) und die Wiener Staatsoper („Die Entführung aus dem Serail“).
Daniel Behle konzertiert regelmäßig mit Orchestern wie der Sächsischen Staatskapelle Dresden, den Berliner und Wiener Philharmonikern, dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, dem NDR Elbphilharmonie Orchester und dem Gewandhausorchester Leipzig und arbeitet dabei mit Dirigenten wie Christoph Eschenbach, James Gaffigan, Hartmut Haenchen, Thomas Hengelbrock, Pablo Heras-Casado, Marek Janowski, Philippe Jordan, Fabio Luisi, Ingo Metzmacher, Kent Nagano, Yannick Nézet-Séguin, Christian Thielemann und Franz Welser-Möst.
Wichtige Opernengagements der letzten Jahre führten ihn an das Royal Opera House Covent Garden, das Staatstheater Stuttgart, Opernhaus Zürich, die Bayerische Staatsoper München und zu den Bayreuther Festspielen.
Auch als Komponist macht Behle zunehmend von sich reden: Nach den Bearbeitungen für Tenor und Klaviertrio „WinterreiseN“ (Sony Classical), „Mein Hamburg“ (Berlin Classics) und „Meine schönsten Weihnachtslieder“ (Sony Classical), hat er nun seine erste Operette „Hopfen und Malz“ fertiggestellt, deren Uraufführung für Januar 2023 vorgesehen ist.
Seine stetig wachsende Diskographie umfasst Aufnahmen wie „Die Schöne Müllerin“ und Strauss Lieder (beide Capriccio), Gluck „Arias“ (Decca) und Schubert „Arien“ (dhm). Sein zweites Strauss Album „Un-Erhört“ (Prospero Classical) mit Oliver Schnyder am Klavier wurde mit dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet.
Daniel Behle lebt mit seiner Familie in Basel.
Zora del Buono ist eine Schweizer Autorin. Die Architektin ETH arbeitete im Berlin der Wendezeit als Bauleiterin, studierte später Filmarchitektur und war Gründungsmitglied der Zeitschrift «mare». Ihren ersten Roman «Canitz’ Verlangen» veröffentlichte sie 2008 im mare Verlag. In den letzten zehn Jahren sind sechs Bücher von ihr erschienen, zuletzt die Bauarbeiternovelle «Gotthard», der Campusroman «Hinter Büschen, an eine Hauswand gelehnt» und das literarische Reisebuch «Das Leben der Mächtigen – Reisen zu alten Bäumen», für das sie 14 der ältesten Bäume der Welt besuchte. Zur Zeit schreibt sie an ihrem Familienroman, der sie nach Süditalien und Slowenien führte, sie mit dem Kommunismus vertraut machte und sie während der Recherche entdecken liess, dass ihre Grossmutter in einen Mord verwickelt war.
Abdelhade Deb (*1984) wuchs in Damaskus, Syrien auf, wo er sich zum Musikwissenschaftler und Musikpädagogen (Hauptfach Oud und Gesang) ausbilden liess. Er weist eine langjährige Erfahrung als Musikpädagoge und freiberuflicher Musiker aus. Seit seiner Ankunft in Deutschland (2015) war er unter anderem als Dozent (Oud) in Mannheim tätig und verschiedenen Konzertengagement brachten ihn nach Kopenhagen, Amsterdam, Istanbul und London.
Seit seiner Gründung 2004 stetig musikalisch gereift, entwickelte Federspiel eine transparente, klanglich vielschichtige Tonsprache. Als künstlerisches Schwergewicht mit federleichten Kompositionen im Gepäck bespielt das Ensemble längst die etabliertesten Bühnen weltweit.
Pioniergeistig und dennoch stets voller Respekt begibt sich Federspiel in traditionelle Gefilde, verwebt Anklänge aus der ungarischen oder mexikanischen Musiktradition mit alpenländischem Repertoire, perkussive Spielweisen mit elektronischen Klängen, um etwas Neues zu kreieren – zeitgenössische Musik, die sich ebenso ehrfürchtig vor ihrer Vergangenheit verneigt, wie sie sich mutig in die Zukunft entwirft.
Die Lust am Neuen, am Persönlichen und Unverwechselbaren, kombiniert mit der für das Publikum so spürbar grenzenlosen Spiellust, macht Federspiel zu einem der innovativsten und interessantesten Klangkörper der europäischen Musikszene – mit über 50 Konzerten jährlich – darunter der Goldene Saal des Wiener Musikvereins, die Berliner Philharmonie, die Hamburger Elbphilharmonie, das Vancouver Island Music Festival oder die Stanford University.
Die Eröffnung der Wiener Festwochen sind in der Vita des Ensembles genauso zu finden wie das WOMAD Festival oder die EXPO Milano. Auch Fernsehen und Radio haben dem Ensemble und seiner Musik Plattformen gegeben. So wurden Konzerte live auf Ö1, BBC Radio 3 oder im WDR übertragen und eigene Sendungen über das Ensemble im Rahmen des ORF Kulturmontag, auf 3Sat und ServusTV gestaltet.
Johannes Kopp, geboren 1961 in Säckingen, hat an der Universität Mannheim Soziologie, Sozialpsychologie und Politikwissenschaften studiert und dort auch zu Fragen der Ehescheidung beziehungsweise Geburtenentwicklung promoviert und habilitiert. Nach Tätigkeiten an den Universitäten Mannheim, Köln, Konstanz, München und Landau war er von 2004 bis 2013 an der TU Chemnitz, seit 2013 ist er Professor für Soziologie und empirische Sozialforschung an der Universität Trier. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Familiensoziologie, Gesundheits- und Regionalforschung, Mikrosimulation und allgemeine Soziologie. Herr Kopp ist verheiratet, hat zwei Kinder und lebt in Mannheim
1965 in Basel geboren, Ökonomiestudium an der Uni Basel mit anschliessender Promotion. Schon im Alter von 19 Jahren als Kriegsreporter in Afghanistan unterwegs. Spätere journalistische Stationen waren die NZZ, für die er sieben Jahre lang als Afrikakorrespondent arbeitete, die Financial Times Deutschland, die Weltwoche und heute Tamedia. Als freier Journalist gewann er 2014 den Schweizer Menschenrechtspreis und wurde Journalist des Jahres.
Andrea Lorenzo Scartazzini (*1971 in Basel) studierte Germanistik und Italianistik an der Universität Basel sowie Komposition bei Rudolf Kelterborn (Basel) und Wolfgang Rihm (Karlsruhe). 1999/2000 verbrachte er ein Studiensemester an der Royal Academy of Music in London. 2004 war er Composer in residence an der Uni Witten Herdecke, 2011 und 2018 Gast im Swatch Art Peace Hotel in Shanghai, 2012/13 Stipendiat am Internationalen Künstlerhaus Villa Concordia in Bamberg. Er erhielt mehrere Preise, darunter den Studienpreis der Ernst von Siemens Stiftung München, die Jakob Burckhardt-Auszeichnung der Goethe-Stiftung Basel sowie den Alexander Clavel-Preis Riehen.
Schwerpunkte seiner Arbeit sind die Opern Edward II (Deutsche Oper Berlin 2017), Der Sandmann (Theater Basel 2012, Oper Frankfurt 2016) , sowie WUT (Theater Erfurt 2006, Theater Bern 2010). Seine Stücke werden an bedeutenden Festivals (Salzburger Osterfestspiele, Lucerne Festival, Stars at the Rhine, Internationale Ferienkurse für Neue Musik Darmstadt, Prager Premieren u.a.) durch zahlreiche Ensembles und Orchester gespielt (u.a. Quatuor Diotima, Ensemble Intercontemporain, Ensemble Modern, Ensemble Phoenix, Collegium Novum Zürich, Ensemble Contrechamps, Sinfonieorchester Basel, Kammerorchester Basel, basel sinfonietta, Berner Symphonieorchester, Jenaer Philharmonie, Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz u.a.). Seit Herbst 2018 begleitet Scartazzini die Jenaer Philharmonie über mehrere Jahre als Composer in residence. Er arbeitet an einem mehrteiligen Werk mit Bezug zum Gustav Mahler-Zyklus, den der GMD Simon Gaudenz und die Jenaer Philharmonie aufführen. Zu jeder Symphonie Mahlers entsteht ein kurzer symphonischer Satz, und mit jeder Aufführung Mahlers wachsen diese symphonischen Sätze Scartazzinis zu einem gross angelegten Orchesterstück zusammen.
Jan Philip Schulze verfolgt eine besonders vielseitige Karriere, die ihn als Liedbegleiter, Kammermusiker und Spezialist für Neue Musik regelmäßig auf die großen Podien Europas und Asiens führt und zugleich pädagogische, veranstalterische und editorische Tätigkeiten bündelt.
Mit Juliane Banse, Annette Dasch, Rachel Harnisch, Dietrich Henschel, Christiane Iven, Jonas Kaufmann, Johan Reuter, Robert Dean Smith, Sarah Maria Sun, Roman Trekel und Violeta Urmana ist Jan Philip Schulze u.a. bei den Salzburger Festspielen, der Schubertiade Schwarzenberg, den Festivals von Luzern, München, Edinburgh und Tokio, an der Mailänder Scala und den Opernhäusern von Madrid, Valencia, Barcelona, Paris, Brüssel, in der Berliner Philharmonie und der Londoner Wigmore Hall aufgetreten. Er hat zahlreiche Werke uraufgeführt und über Jahre mit den Komponisten Hans Werner Henze, Wolfgang Rihm, Dieter Schnebel, Jörg Widmann, Manfred Trojahn, Nikolaus Brass und vielen anderen eng zusammengearbeitet sowie Klavierkonzerte von Xenakis, Staude und Schöllhorn mit den Sinfonieorchester des BR und WDR und den Münchner Philharmonikern gestaltet. Voll Entdeckerlust hat er in den letzten Jahren eine breitgefächerte und vielfach preisgekrönte Diskographie eingespielt: neben hochgelobten Einspielungen der Klavierwerke von Jörg Widmann (neos) und Hans Werner Henze (col legno) umfasst sie u.a. frühklassische Kammermusik (mit dem Trio Amédée auf Dabringhaus), Hindemiths „Marienleben“ (mit Rachel Harnisch bei Naxos) und Klaviersextette aus Frankreich (mit dem Arcis Quintett bei calig).
Ivanna absolvierte die Nationale Musikakademie der Ukraine (2005 als Chorleiterin, 2006 als Sängerin). Im Jahr 2008 gewann sie das Diplom des Zweiten Internationalen Wettbewerbs für Vokalisten, der nach B. Hmyria benannt ist. Seit 2009 ist sie Vokalillustratorin in der Abteilung für Begleitung (Nationale Musikakademie der Ukraine), seit 2011-2016 Solistin der Nationalen Akademischen Capella „Dumka“.
Als Solistin arbeitete Ivanna Plish mit dem Nationalen
Symphonieorchester der Ukraine, dem Nationalen Ensemble „Kiewer Solisten“, dem Kiewer Kammerorchester, dem Nationalen Solistenensemble
„Kiewer Camerata“, dem Symphonieorchester der Nationalen Philharmonie der Ukraine, dem Ensemble für klassische Musik nach B. Liatoshynsky, der
Staatlichen Banduristenkapelle nach G. Mayboroda und dem Staatlichen Männerkammerchor
„Credo“ zusammen. Sie nahm auch an Festivals wie dem IV. Internationalen Festival für Kirchenmusik in Rottenburg (Deutschland), dem Polyfollia-Festival in Saint-Lo (Frankreich), dem Kyiv-Music-Fest, dem I.
Ukrainisch-amerikanischen Musikfestival und der Internationalen Osterversammlung (Ukraine) teil. Sie erhielt zudem die Auszeichung „Verdiente Künstlerin der Ukraine“.
Ruben Drole wurde als Sohn slowenisch-spanischer Eltern in der Schweiz geboren, studierte bei Prof. Jane Thorner an der Musikhochschule Zürich und gehört seit 2005 zum Ensemble des Opernhauses Zürich. Dort hat er u.a. Partien wie Papageno (Die Zauberflöte), Guglielmo (Così fan tutte), Figaro (Nozze di Figaro) und Leporello (Don Giovanni) gesungen.
Ausserhalb seines Stammhauses sang Drole in Konzert und Oper u.a. bei den Salzburger Festspielen, Styriarte Graz, Festival d’Aix-en-Provence, Theater an der Wien, Semperoper Dresden, Theatre des Champs Elysees, Alte Oper Frankfurt, Wiener Musikverein, Concertgebouw Amsterdam, Lincoln Center NY und NHK Hall Tokyo.
Er arbeitete mit Dirigenten wie Nikolaus Harnoncourt, Franz Welser-Möst und William Christie sowie mit Regisseuren wie Sven-Eric Bechtolf, Martin Kušej und Claus Guth.
In letzter Zeit setzt sich Drole vermehrt mit zeitgenössischem Repertoire auseinander und lotet die Grenzen seines Fachs aus. So konnte er am Opernhaus Zürich seit 2019 in den Uraufführungen ‚Last Call’ von Michael Pelzel, ‚Die Odyssee’ von Leonard Evers und ,Alice im Wunderland’ von Pierangelo Valtinoni das Publikum begeistern. Des weiteren hat er am selben Haus als Schauspieler 2020 in Stravinsky’s ‚Geschichte vom Soldaten’ und 2022 im Ballett ‚Nachtträume’ von Marcos Morau grosse Erfolge feiern können.Drole bestreitet auch regelmässig Liederabende.
Benjamin Appl gilt heute als einer der wichtigsten Botschafter für die Kunstform des Liedes. Sein Weg in die Spitzenklasse der Konzerthäuser und Festivals verlief stetig: von den Regensburger Domspatzen ging es an die Hochschule für Musik und Theater in München und die Guildhall School of Music & Drama in London. Wesentlich beeinflusst wurde er von der Legende des Lied-Gesangs Dietrich Fischer-Dieskau, dessen letzter Schüler er war. Prägend ist auch die mehrjährige intensive Arbeit mit György Kurtág an seinen Kompositionen.
Die BBC kürte ihn im Herbst 2014 zum „New Generation Artist“; in der Saison 2015/16 sang Benjamin Appl in der Reihe „ECHO Rising Stars“ Liederabende in Europas führenden Konzertsälen. 2016 erhielt er den Gramophone Award als „New Artist of the Year“. Von der Wigmore Hall wurde er als „Emerging Talent“ ausgewählt. Im März 2018 verlieh die Académie du Disque Lyrique in Paris Benjamin Appl den „Orphée d´Or Dietrich Fischer-Dieskau“ als bestem Lied-Interpreten.
Von seinen Partnern am Flügel seien hier beispielhaft Graham Johnson, Kristian Bezuidenhout, James Baillieu und Kit Armstrong genannt. Aktuelle Programme gibt es mit Alice Sara Ott, den Brüdern Arthur und Lucas Jussen, Thomas Dunford (Laute) sowie Martynas Levickis (Akkordeon). Für seine Präsentation der drei Schubert-Zyklen wurde Benjamin Appl 2019 in New York und beim Girona Festival gefeiert. In der Wigmore Hall in London tritt Benjamin Appl seit vielen Jahren regelmäßig auf. 2021 war Benjamin Appl „Musician in Residence“ in der florentinischen Villa „I Tatti“, dem Harvard University Center in Florenz.
Auch auf der Opernbühne ist Benjamin Appl zuhause und arbeitete dort und im Konzert mit Dirigenten/innen wie Marin Alsop, Thomas Dausgaard, Johannes Debus, Ed Gardner, Alan Gilbert, Reinhard Goebel, Enoch zu Guttenberg, Paavo Järvi, Paul McCreesh, Yannick Nézet-Séguin, Roger Norrington, Helmuth Rilling, Jordi Savall und Christian Thielemann.
Als Konzert-Solist trat Benjamin Appl u. a. mit der Akademie für Alte Musik Berlin, Concerto Köln, dem Orchestra of the Age of Enlightenment, Philadelphia und Seattle Symphony, der Staatskapelle Dresden, dem Tonhalle Orchester Zürich, den BBC Orchestern sowie der Kammerphilharmonie Bremen auf. Zu seinem Oratorien-Repertoire gehören Werke wie Bachs Johannespassion, Matthäuspassion und Weihnachtsoratorium, Brahms’ Ein deutsches Requiem, Händels Der Messias, Haydns Die Schöpfung und Brittens War Requiem.
Die Diskografie des Künstlers spiegelt sein künstlerisches Schaffen und umfasst neben zahlreichen Rundfunkmitschnitten insbesondere vielfältige Lied-Aufnahmen. Auch Sibelius‘ Kullervo sowie ein Album mit Bach-Arien begleitet von Concerto Köln und eine preisgekrönte Bach-Aufnahme mit den Berliner Barocksolisten und Reinhard Goebel gehören dazu. Benjamin Appl war jahrelang Exklusivkünstler bei Sony Classical und entschloss sich in 2021 für eine langfristige Zusammenarbeit mit Alpha Classic. Das Debüt-Album mit Alpha ist Schuberts Winterreise, die im Februar 2022 veröffentlich wurde.
Benjamin Appl unterrichtet seit Herbst 2016 als Professor of German Song an der Guildhall School of Music & Drama in London.
Die Schweizer Pianistin Simone Keller wurde 1980 in Weinfelden geboren und absolvierte ihre Ausbildung in der Konzertklasse von Hans-Jürg Strub und der Liedbegleitungsklasse von Daniel Fueter an der Zürcher Hochschule der Künste. Sie pflegt als Solistin und Kammermusikerin ein sehr breites Repertoire in der klassischen und modernen Musik bis hin zu experimentellen und interdisziplinären Formaten, eigenen Konzepten und Vermittlungsprojekten und übt eine intensive Konzerttätigkeit in der Schweiz und in vielen anderen Ländern in Europa, den USA und Asien aus.
2016 wurde Simone Keller für mehrere Monate in die Cité Internationale des Arts nach Paris eingeladen und lebte 2018 ein halbes Jahr in einer Künstlerresidenz in Belgrad. 2017 durfte sie mit dem Center for Computer Research in Music and Acoustics an der Stanford University in Kalifornien zusammenarbeiten und erhielt 2019 erneut Einladungen von der Columbia University und der Manhattan School of Music in New York sowie der Brown University in Providence/Boston. 2022 entwickelte sie mit PhD-Studierenden der Stanford University ein Kompositions-Projekt, das vom American Composers Forum ausgezeichnet wurde.
2019 erhielt Simone Keller zwei Preise der Internationalen Bodenseekonferenz und wurde im selben Jahr von Classical:NEXT für den internationalen Innovation Award nominiert. 2021 wurde sie mit dem Conrad-Ferdinand-Meyer-Preis ausgezeichnet. 2022 wurden ihr der Thurgauer Kulturpreis und der Schweizer Musikpreis verliehen.
Harald Krassnitzer wurde am 10. September 1960 in Salzburg (Österreich) geboren. Nach der Schule begann er eine Ausbildung zum Schauspieler an der Elisabethbühne in Salzburg und spielte dort dann vier Jahre lang. Anschließend war er in Wien am Volkstheater, am Grazer Schauspielhaus und am Saarländischen Staatstheater engagiert.
Der Großteil des Publikums kennt ihn aus Erfolgs-Serien wie z.B. „Der Bergdoktor“ (1997/36 Folgen), „Der Winzerkönig“ (2005 bis 2009/39 Folgen) und „Paul Kemp – Alles kein Problem“ (2013), vor allem aber aus der TV-Reihe „Tatort“ als Kommissar Moritz Eisner seit 1999. Außerdem war er in beliebten TV Movies in über 50 Hauptrollen im In- und Ausland zu sehen. Harald Krassnitzer ist Grimmepreisträger (2014 Kategorie Fiction „Tatort“) und wurde zudem 2fach mit der Romy für den beliebtesten Serienstar ausgezeichnet. Die politische Haltung des bekennenden Humanisten und Sozialdemokraten wird sichtbar in seinem unermüdlichen tatkräftigen Einsatz für unterschiedlichste Hilfsorganisationen wie AMREF, Hilfswerk Austria, Rotes Kreuz, SOS Mitmensch und vielen weiteren. Seit 2009 ist er mit der Schauspielerin Ann-Kathrin Kramer verheiratet und lebt mit ihr in Wuppertal.
Auf internationalem Niveau als einer der führenden Begleiter Großbritanniens anerkannt, ist Malcolm Martineau neben den größten Sänger*innen der Welt aufgetreten, darunter Sir Thomas Allen, Dame Janet Baker, Florian Boesch, Elīna Garanča, Angela Gheorghiu, Susan Graham, Thomas Hampson und Sir Simon Keenlyside, Angelika Kirchschlager, Dame Felicity Lott, Anne Sofie von Otter und Sonya Yoncheva.
Er ist an den wichtigsten Veranstaltungsorten der Welt aufgetreten, darunter Alice Tully Hall, Barbican Centre, Staatsoper Berlin, Carnegie Hall, Concertgebouw, Gran Theatre del Liceu, Mariinsky-Theater, Metropolitan Opera, Münchner Oper, Pariser Oper und Salle Gaveau, Royal Opera House, La Scala, Sydney Opera House, Teatro Real, Mozarteum Salzburg, Suntory Hall Tokyo, Wiener Konzerthaus, Musikverein und Staatsoper, Walt Disney Hall, Wigmore Hall und Oper Zürich. Malcolm trat auch bei den Festspielen in Aix-en-Provence, Wien und Salzburg auf.
Als produktiver Aufnahmekünstler umfasst Martineaus Diskographie von über 100 CDs, darunter viele ausgezeichnete wie „The Vagabond“ mit Sir Bryn Terfel (Gramophone Award), „Songs of War“ mit Sir Simon Keenlyside (Grammy and Gramophone Awards), „Schumann and Mahler Songs“ with Florian Boesch (BBC Music Magazine Award), „Mahler Lieder“ mit Christiane Karg (Diapason d’or) oder „El Nour“ mit Fatma Said (Gramophone Award).
Malcolm Martineau ist Professor für Klavierbegleitung an der Royal Academy of Music und Ehrendoktor und International Fellow of Accompaniment am Royal Conservatoire of Scotland.
Eva Gesine Baur ist promovierte Kunsthistorikerin und hat zudem Literatur- und Musikwissenschaft, Psychologie und Gesang studiert. Sie hat Bücher über kulturgeschichtliche Themen und unter dem Namen Lea Singer mehrere Romane veröffentlicht. 2010 wurde ihr der Hannelore-Greve-Literaturpreis verliehen, 2016 der Schwabinger Kunstpreis.
Helene Klaar (* 1948) ist eine österreichische Scheidungsanwältin. Seit 1976 ist sie als selbstständige Rechtsanwältin mit den Schwerpunkten Familienrecht, Miet- und Arbeitsrecht tätig. Sie hat sich in Österreich als Scheidungsanwältin einen Namen gemacht. Von Scheidungen rät sie aber ab, „weil eine nicht mehr sehr glückliche Ehe immer noch besser als das Trümmerfeld einer Scheidung“ sei.
Klaar hat unter anderem das Buch „Scheidungs-Ratgeber für Frauen“ veröffentlicht. Helene Klaar wurde 2004 für ihre „besonderen Verdienste um Frauen im Scheidungsfall“ mit dem Wiener Frauenpreis ausgezeichnet. Helene Klaar verwehrt sich gegen die öffentliche Einschätzung, das österreichische Scheidungsrecht würde Frauen Vorteile einräumen.
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